So, 19. August 2018

227 Cannabis-Pflanzen

22.06.2018 14:06

Reihenhaus für große Indoor-Plantage angemietet

Die Salzburger Polizei konnte eine große Indoor-Plantage in einem Reihenhaus in Hallein ausfindig machen. Der Geruch von insgesamt 227 Cannabis-Pflanzen brachte die Ermittler auf die Spur eines 57-jährigen Mannes. In den vergangenen drei Jahren soll er mit seinem schwunghaften Suchtgifthandel 180.000 Euro verdient und sich so seinen Lebensunterhalt finanziert haben.

Anfang Juni wurde die Polizei von einem aufmerksamen Passanten auf vermeintlichen Cannabisgeruch in einer Reihenhaussiedlung aufmerksam gemacht. Erste Recherchen zeigten: Der Geruch kam aus einem vermeintlich unbewohnten Haus...

Bei der Nachschau im verdächtigen Objekt fanden die Polizisten im Keller eine professionelle Cannabisindoorplantage. In zwei Kellerräumen waren insgesamt 227 Canbabispflanzen angebaut, alle zwischen 40 und 130 Zentimetern hoch, mit ausgeprägten Blütenständen.  37 Pflanzen erntete der Mann unmittelbar zuvor ab, um sie für den Verkauf vorzubereitet.

Für den Betrieb des Cannabisanbaues hatte der Mann eigens dieses Reihenhaus angemietet. Kosten scheute er dafür nicht: 1850 Euro allein für Miete und Strom,  dazu das Equipment um 7000 Euro. „Der Beschuldigte betrieb seine Anlage so, dass grundsätzlich durchgängig ausreichend Pflanzen erntereif waren und ständig Nachschub gesichert war“, heißt es bei der Polizei.

Der Beschuldigte gab selbst an, bereits jahrelang über keinerlei legales Einkommen zu verfügen. Um sich ein gutes Leben finanzieren zu können, entschied er sich vor rund drei Jahren sein Leben durch den Anbau und gewinnbringenden Verkauf von Cannabis zu finanzieren. 5000 Euro im Schnit pro Monat will er damit verdient haben. 

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