Mi, 15. August 2018

Schönes Trostpflaster

12.06.2018 06:50

Thiem ist jetzt die Nummer eins der „Moneymaker“

Ein Abendessen mit der Familie und Freundin „Kiki“ Mladenovic in einem Restaurant in der Nähe von Roland Garros. Übrigens im gleichen Bistro saß er vor sieben Jahren, nachdem er im Junioren-Finale verloren hatte …

… aber noch immer schmerzt Dominic Thiem das 4:6, 3:6, 2:6 im Endspiel der French Open gegen Rafael Nadal. Nichts wurde es aus dem ersten Grand-Slam-Titel im Herren-Einzel seit Thomas Muster 1995 bei den French Open.

Muster wollte eigentlich zum Finale nach Paris kommen, um Dominic die Daumen zu drücken. Doch er überlegte es sich anders, blieb in Österreich. Wer weiß, vielleicht hätte Legende Tom Glück gebracht.

Als schönes Trostpflaster kassierte Thiem einen Scheck über 1,12 Millionen Euro. Damit hält er nun bei einem Gesamt-Preisgeld von knapp 12,4 Millionen US-Dollar und überholte sogar Muster (12,27). Die neue Weltrangliste spuckte den 24-jährigen Lichtenwörther gestern auf Position sieben aus, in Führung bleibt Nadal nach seinem 17. Grand-Slam-Sieg.

Paris ist Dominics Lieblingsturnier: „Hier habe ich bei den Junioren und den Profis jeweils das Endspiel erreicht. Dazu kommen weitere zwei Semifinale - auf diesem Sand habe ich viele besondere Matches erlebt.“

Kurze Auszeit vor Rasen-Saison
Thiem spannt noch ein paar Tage in Paris aus, Nadal brachte gestern einen 11-jährigen Fan aus Wien zum Schwärmen: „Er schrieb mir ein ganz besonderes Autogramm“, freute sich Lorenz.

Donnerstag oder Freitag fliegt Dominic mit Touring-Coach Galo Blanco nach Deutschland, in einer Woche beginnt das Turnier in Halle. Danach steigt der Klassiker in Wimbledon. „In London war ich letztes Jahr im Achtelfinale“, sagt Thiem, „heuer folgt mein nächster Angriff!“

Auf Rasen feiert auch Roger Federer sein Comeback, er gratulierte Rafa: „Da können wir uns alle nur verneigen. Absolut nur die Superlative bleiben da übrig.“ Der Schweizer sorgt auch abseits vom Tennis für Schlagzeilen. Die Zusammenarbeit mit Nike wurde beendet, bei seinem neuen Ausrüster Uniqlo gibt’s angeblich zwischen 25 und 30 Millionen Dollar pro Jahr.

Peter Moizi, Kronen Zeitung

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