Aus dem ganz großen Wurf wurde es für Österreichs Diskus-Rekordler Lukas Weißhaidinger bei der Diamond League in Rom zwar nichts, aber zum Diskus-Autftakt der Königsklasse erreichte unser Olympia-Sechster in einem absoluten Weltklassefeld mit 64,16 m immerhin den siebenten Platz.
Bei drei Meetings hatte Weisshaidinger heuer jeweils als Sieger größere Weiten geworfen - und zwar in Schwechat (66,10 m), Santa Cruz auf Teneriffa (68,21 m) und zuletzt in Rehlingen, wo er seinen Rekod auf 68,98 m verbessert hatte. Aber im Olympiastadion musste sich der Oberoesterreicher mit im zweiten Versuch erzielten 64,16 m begnügen. In Rom hatte Weisshaidinger zwei ungültige Versuche und neben seiner größten Weite noch 63,98 m, 63,74 m und 60,91 m. Sieger wurde Fedrick Dacres (Jamaika) mit 68,51 m vor Weltmeister Andrius Gudzius (Lit/68,17 m).
Nicht zufrieden
Weisshaidinger war mit dem Wettkampf natürlich nicht zufrieden: „64 Meter sind nicht mein Anspruch!“ Er erklärte: „Schon beim Einwerfen hatte ich mit dem Timing Probleme. Es wurde dann beim Wettkampf etwas besser, aber ich habe die Technik nicht richtig umsetzen können.“ Fazit: „Abhaken! Ich habe das Zeug für mehr!“
OLAF BROCKMANN aus Rom
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