30.05.2018 18:18 |

Geiseln und Bomben

Spektakuläre Szenen bei Terrorübung am Flughafen

Spektakuläre Übung des österreichischen Bundesheeres gemeinsam mit der Spezialeinheit Cobra auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Das Militär trainierte die Entschärfung einer schmutzigen Bombe, die Polizei machte zwei Geiselnehmer in einem Bus unschädlich.

Zwei bewaffnete Männer - so die Übungsannahme - kapern einen Flughafenbus und nehmen zehn Passagiere als Geisel. Alle Verhandlungen mit den Terroristen sind gescheitert, es ist Zeit zu handeln. Scharfschützen beziehen Stellung, die Elite-Cops greifen am Boden und aus der Luft an. Begleitet von Explosionen und Nebelgranaten stürmen Cobra-Beamte binnen Sekunden den Bus, die Geiselnehmer werden dingfest gemacht - keine Verletzten!

Schon zuvor hatte die ABC-Abwehr des Bundesheeres eine kontaminierte Bombe aus einem Fahrzeug geborgen und entschärft. Diese beiden Szenarien spielten Militär und Polizei gemeinsam mit Mitarbeitern des Flughafens in der Nacht auf Mittwoch mehrmals durch - im Ernstfall muss jeder Handgriff, jeder Funkspruch passen.

„Solche Übungen sind besonders wertvoll“
„Flughäfen geraten immer wieder in den Blickpunkt von Terroristen. Solche Übungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind daher besonders wertvoll“, erklärt Flughafen-Vorstand Julian Jäger. Insgesamt nahmen 300 Personen an der Übung teil.

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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