Sa, 18. August 2018

BVB-Legende verärgert

12.05.2018 14:13

Weidenfeller über Dembélé: „Hat keine Manieren!“

Ousmane Dembélé - viele Monate lang ist dieser Name bei Borussia Dortmund nicht sonderlich gerne gehört oder ausgesprochen worden. Zu sehr schmerzte die Erinnerung an den vergangenen Sommer, als der damals 19-jährige Youngster mit einem beispiellosen Streik den Abgang zum FC Barcelona nach Spanien erstreikte. Doch nun packt Klublegende Roman Weidenfeller aus - und er bricht den Stab über Dembélé: „Das war einfach nur schlechter Stil - keine Manieren!“

Zweifellos: Finanziell gesehen ist Ousmane Dembélé für Borussia Dortmund ein Gewinn gewesen - doch auch die 100 Millionen Euro Gewinn, die die Schwarz-Gelben mit dem Franzosen gemacht haben, werden das unwürdige Schmierentheater rund um seinen erstreikten Wechsel zum FC Barcelona wohl niemals mehr akzeptabler machen. Der Name Dembélé steht inzwischen stellvertretend für eine junge Generation von Möchtegern-Superstars, die sich nicht an Verträge gebunden fühlen und meinen, tun und lassen zu können, was sie wollen.

Ganz oben im VIDEO sehen Sie die Präsentation von Dembélé beim FC Barcelona!

Weidenfeller, der es im Unterschied zum lediglich ein Jahr engagierten Dembélé bereits seit knapp 16 (!) Jahren beim BVB „aushält“, sprach im Interview mit „ESPN“ nun Klartext: „Dembélé wurde mit 19 Jahren die Möglichkeit gegeben, sich in Dortmund einen Namen zu machen. Hier hat er sich zu einem Spieler entwickelt, den Barcelona kaufen wollte. Aber statt dankbar zu sein, verlässt er den Klub, in dem er zu Hause bleibt, streikt und seine Mitspieler fallen lässt. Das war einfach nur schlechter Stil - keine Manieren!“

Weidenfeller, der seine Karriere am Ende der laufenden Saison beenden wird, hat absolut kein Verständnis für das Vorgehen des jungen Franzosen - obwohl er ihm zugesteht, dass man sich wegen des Interesses eines Klubs wie des FC Barcelona als Spieler durchaus Gedanken machen könne. Dennoch sei klar, dass man einen Klub SO nicht verlässt. „Das hat eine unglaubliche Unruhe beim BVB erzeugt, die von niemandem mehr beruhigt werden konnte.“ Detail am Rande: „Er hat nicht einmal seine Schuhe mitgenommen!“

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Sieg für Benavides
Walkner beendet Atacama-Rallye auf Rang vier
Motorsport
Premier League
Chelsea gewinnt London-Derby gegen Arsenal
Fußball International
Grand Prix in Göteborg
Weißhaidingers Sensationslauf hält an
Sport-Mix
Ligue 1
PSG jubelt dank Mbappe und Neymar
Fußball International
2:0 gegen Hartberg
Prevljak schießt Salzburg zum Heimsieg
Fußball National
Kühbauer-Team jubelt
Überraschungsteam St. Pölten siegt auch bei Wacker
Fußball National
Liendl-Dreierpack
0:6-Debakel! WAC demütigt Mattersburg
Fußball National

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.