Mi, 14. November 2018

Video der Naturgewalt

07.05.2018 09:09

Lavaströme auf Hawaii lassen Häuser schmelzen

Es ist eine für uns nicht vorstellbare Naturgewalt, der sich derzeit die Bewohner Hawaiis ausgesetzt sehen. Seitdem der Vulkan Kilauea am vergangenen Montag ausgebrochen war, treten durch Risse im Erdboden Lava, Rauch und Asche aus. Zehn solcher Risse sind es bisher, die Lavaströme trieben 1700 Menschen in die Flucht und vernichteten rund 30 Häuser. Wie das Video oben zeigt, schmelzen die Mauern unter der gewaltigen Hitze.

Besonders betroffen ist das Wohngebiet Leilani Estates östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Mindestens 26 Häuser wurden von den Lavamassen vernichtet. Berichte über Verletzte gibt es nicht, allerdings hatten bereits am Donnerstag im Osten der Insel 1700 Menschen auf Geheiß der Zivilschutzbehörde ihre Häuser verlassen.

„Es ist nicht die Zeit für Sightseeing“
Anrainer können sich aber bei Tage nähern und nach ihren Häusern schauen, sofern es die Verhältnisse zulassen. Experten kontrollieren den Zugang und informieren darüber, welche Gebiete betreten werden dürfen. Schaulustige sollten den gefährdeten Orten jedoch fernbleiben. Die Einwohner von Leilani brauchten jetzt Hilfe, so die Zivilschutzbehörde: „Es ist nicht die Zeit für Sightseeing.“

Die Eruption des Kilauea hatte laut der US-Erdbebenwarte USGS am 30. April begonnen. Am Donnerstag waren durch einen ersten Riss erstmals Lava, Rauch und Asche ausgetreten. Außerdem gab es mehrere Erdbeben, die leichtere Schäden an Straßen auf Big Island verursachten und vorübergehend für Stromausfälle sorgten.

Videos vom Vulkanausbruch und den Lavaströmen:

Auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe liegen gleich mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse an anderen Stellen an die Oberfläche treten.

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