Sa, 18. August 2018

Geburtstagsgeschenk

06.05.2018 08:04

Sebastian durfte endlich raus aus Intensivstation!

Die Rückkehr ins Leben ist sein schönstes Geburtstagsgeschenk: Sebastian wäre am vorigen Sonntag bei einem Brand im oberösterreichischen Waizenkirchen beinahe am Rauch erstickt. Er wurde in ein Grazer Spital eingeliefert, dort in der Druckkammer behandelt. Am Freitag, seinem 12. Geburtstag, durfte er die Intensivstation verlassen!

„Er ist am Weg der Besserung - wir sind so froh, dass es gut ausgegangen ist“, berichtet Vater Markus L. über den Leidensweg seines Sohnes. Sebastian war am vergangenen Sonntag in höchster Lebensgefahr geschwebt. Durch ein Dohlennest war es im Haus seiner Großeltern in Waizenkirchen zu einem Kaminbrand gekommen. Als die Großmutter (68) am Morgen den Küchenholzherd angeheizt hatte, konnte der Rauch nicht entweichen, machte die beiden Kinderzimmer im ersten Stock zu Todesfallen.

Schwester war Heldin
Die 14-jährige Michelle wachte auf, hörte nebenan ihren Bruder Sebastian husten. Sie alarmierte ihre Großeltern, versuchte, ihren Bruder zu retten, brachte aber die Türe nicht auf, weil dieser dahinter bewusstlos am Boden lag. Michelle kletterte dann wirklich heldenhaft über den Balkon ins Zimmer ihres Bruders, rettete den bereits Bewusstlosen mit den Großeltern.

„Tauchgänge“ in der Druckkammer
Sebastian wurde in die Grazer Universitätsklinik geflogen, wo es eine Druckkammer gibt. „Er hat drei bis vier ,Tauchgänge‘ machen müssen, die haben jeweils drei bis vier Stunden gedauert“ erzählt Vater Markus: „Er war so froh, wie er von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt worden ist. Er hat jetzt ein Einzelzimmer, seine Mutter schläft bei ihm. Wir sind alle die ganze Zeit in Graz. Seine Schwester, die Michelle, hat ihm auch schon gratuliert. Seine Mitschüler haben ihm ein Foto geschickt, der Lehrer hat angerufen. Der Sebastian will am liebsten gleich heim, aber er ist schon noch recht schwach.“

Der Bub wird bis zur vollständigen Genesung voraussichtlich noch ein bis zwei Wochen im Krankenhaus bleiben müssen.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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