So, 22. Juli 2018

Wegen Smail Prevljak

20.04.2018 23:48

Rapid-Präsident attackiert Meister Salzburg

Michael Krammer verrät Vertragsverlängerung des Leih-Bullen und kritisiert dessen Elfmeter im Cup-Halbfinale. Ein schlechter Verlierer?

Ein Ruhetag war bei den Bullen gestern angesetzt. Den Kopf frei kriegen, die Beine hochlegen, einfach abschalten. Am Ende wurde es doch ein turbulenter Tag. Das lag aber nicht daran, dass gleich mehrere Euro-Fighter auch am freien Freitag den Weg ins Trainingszentrum auf sich nahmen. „Einige haben es nach Taxham geschafft, weil sie regenerieren möchten“, verriet Trainer Marco Rose.

Die angeschlagenen Ray Yabo, Andi Ulmer und Valon Berisha gehörten etwa zu den besonders Fleißigen, die nichts unversucht lassen, ihre Körper rechtzeitig für die nächsten Aufgaben - Sonntag geht’s in der Liga gegen Altach weiter, Donnerstag folgt das Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Olympique Marseille - fit zu kriegen.

Krammer: Prevljak hat um vier Jahre verlängert

Aufregung gab es gestern um einen, der derzeit gar nicht in Salzburg kickt: Leih-Bulle Smail Prevljak!

„Es zeugt schon von einer gewissen burgenländischen Intelligenz, wenn man den Leihspieler von Salzburg, mit dem man gerade um vier Jahre verlängert hat, den Elfmeter schießen lässt“, holte Rapid-Boss Michael Krammer nach Prevljaks Fehlschuss im Cup-Halbfinale zum Rundumschlag aus. „Das ist ein echter Burgenländer-Witz!“

Salzburg-Sportdirektor Freund bleibt cool

Die Rückkehr des 22-Jährigen in die Mozartstadt ist längst keine Überraschung mehr, erzielte er doch im Frühjahr elf Treffer in der Liga. Die Einmischung der Hütteldorfer verwundert dann aber doch. Ist da jemand ein schlechter Verlierer? Schließlich wollte Rapid Prevljak unbedingt, biss sich aber die Zähne aus.

„Vor zwei Wochen hieß es noch, es schaut gut mit einem Wechsel zu ihnen aus, jetzt reden sie davon, dass er bei uns verlängert“, blieb Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund cool. „Er ist unser Spieler. Wenn es was zu kommentieren gibt, dann machen wir das. Wir kümmern uns grundsätzlich lieber um unseren Verein.“

Christoph Nister
Christoph Nister

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