Mi, 17. Oktober 2018

Lenkerin (66) starb

21.04.2018 05:57

Enkel musste zusehen, wie Zug seine Oma erfasste!

Er hatte sich schon auf seine Oma gefreut, die ihn vom Fußballplatz abholen wollte - doch dann musste ein 13-Jähriger aus Eitzing mitansehen, wie seine Großmutter (66) am Bahnübergang von einem Regionalzug erfasst und 130 Meter weit mitgeschleift wurde! Die Oma starb eineinviertel Stunden später im Spital.

„Meine Frau wollte den Enkelsohn vom Fußballplatz abholen. Er ist ihr ein Stück entgegengegangen, hat auf der anderen Seite vom Bahnübergang auf sie gewartet. Er hat alles mitangesehen. Noch dazu haben sich die beiden ganz super verstanden. Sie waren die Besten miteinander“, sagt Alois Jodlbauer traurig.

Oma wollte Enkelsohn vom Fußballplatz abholen
Seine Frau Johanna (66) wollte am Donnerstagabend den Enkelsohn vom Fußballplatz abholen. Das Sonnenlicht dürfte die rote Ampel auf dem unbeschrankten Bahnübergang in Aurolzmünster quasi „unsichtbar“ gemacht haben. Gegen 18.46 Uhr wurde ihr Auto auf der Fahrerseite vom Triebwagen erfasst, und 130 Meter mitgeschleift - wir berichteten. Der örtlichen Feuerwehr gelang es nur unter Zuhilfenahme von mehreren hydraulischen Rettungsgeräten, die Schwerstverletzte nach 50 Minuten aus dem stark deformierten Auto zu befreien. Johanna Jodlbauer wurde ins Rieder Spital gebracht, wo sie um 20.01 Uhr starb.

Familie ist tief geschockt
„Als ich von dem Unfall erfahren hab’, hab’ ich noch gehofft, dass der Zug die Beifahrerseite erwischt hat“, sagt Witwer Alois Jodlbauer: „Wir waren 48 Jahre verheiratet. In zwei Jahren hätten wir unsere goldene Hochzeit gefeiert.“ In zwei Wochen soll das zweite Urenkerl zur Welt kommen. Opa Jodlbauer: „Die eine geht, das andere kommt. So ist das Leben eben“

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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