Di, 23. Oktober 2018

Verbleib als Rektor:

19.04.2018 20:10

Lukas nahm die erste Hürde

Der Jurist Meinhard Lukas hat mit seinem Wunsch, sich schon jetzt für eine zweite Periode als Rektor der Linzer Kepler-Uni  (ab Herbst 2019) verlängern zu lassen, die erste, kleinere Hürde in der JKU-Organisation genommen. Im Universitätsrat übersprang er die notwendige Zweidrittelhürde locker, er wurde vom Unirat einstimmig wiederbestellt. Die größere Hürde hat Lukas aber am Dienstag im Senat zu nehmen, wo er auch einige Gegner hat.

Vorsitzender des Universitätsrates, eine Art Aufsichtsrat der JKU mit Zuständigkeiten bei Universitätsentwicklung und Führungsfragen, ist RLB-Generaldirektor Heinrich Schaller. Die weiteren acht Mitglieder sind zum Teil neu besetzt, konnten also noch nie über Lukas abstimmen. Am Donnerstagabend gab das Gremium seinen Segen für eine Wiederbestellung von Lukas ohne Ausschreibung für die nächste Periode 2019 bis 2023, eine Möglichkeit, die das Universitätsgesetz vorsieht. 

VSStÖ protestiert gegen „Schnellschuss“
Lukas braucht aber auch im breiter besetzten Uni-Senat eine Zweidrittelmehrheit. Diese Abstimmung wird am Dienstag sein, zuvor wird sich der seit zweieinhalb Jahren amtierende Rektor am Montag einem Hearing der Universitätsangehörigen stellen. Die Studentenvertreter des VSStÖ, die im Senat 2 der 26 Mitglieder stellen, protestieren vorab gegen „den Schnellschuss“, denn die nächste reguläre Senatssitzung wäre ohnehin am 15. Mai gewesen.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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