Do, 16. August 2018

Der Neuer-Ersatz

18.04.2018 17:52

Fährt Deutschland mit Ulreich als Nummer 1 zur WM?

Sven Ulreich statt Manuel Neuer als Einser-Tormann beim FC Bayern München? Dass das gutgehen würde, hätte wohl im vergangenen Herbst kaum jemand für möglich gehalten. Zu groß schien der Unterschied zwischen dem „Titelhamsterer“ Neuer und der nicht für ganz voll genommenen Nummer 2 im Tor der Münchner zu sein, was das Leistungsvermögen anbelangt. Doch die Zweifler sind verstummt, dem 29-jährigen Neuer-Ersatzmann wird allgemeinhin eine formidable Saison bescheinigt, er befinde sich in der Form seines Lebens, heißt es. Und auf einmal werden Stimmen laut, die Ulreich sogar als Nummer 1 der Nationalmannschaft von Weltmeister Deutschland sehen…

Klar ist, dass Neuer erst seit Kurzem wieder im Training steht und folglich über keine Spielpraxis verfügt - seit dem 16. September, als die Bayern den FSV Mainz mit 4:0 besiegten, hat der 32-Jährige keine Partie mehr in die Beine bekommen. Nun dürften seine Mittelfuß-Probleme ausgestanden sein. Nach dieser langen Pause stellt man sich in Deutschland aber nun die Frage, ob es nicht riskant wäre, mit einem womöglich nicht bei 100 Prozent stehenden Tormann die Mission WM-Titelverteidigung zu starten.

Bisher schien Barcelona-Goalie Marc-André ter Stegen in der „Poleposition“ für den Ersatz von Neuer zu stehen, doch mit jedem starken Spiel seinerseits bringt Ulreich immer mehr Unterstützer auf seine Seite. Ein Argument pro Ulreich: Da die Abwehrreihe der DFB-Mannschaft bei der WM ziemlich mit jener des FC Bayern ident sein wird (Joshua Kimmich, Mats Hummels, Jerome Boateng), wären Abstimmungsprobleme zwischen Tormann und Verteidigern ziemlich unwahrscheinlich.

Zudem erfährt Ulreich durch Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Kult-Trainer Jupp Heynckes enorme Wertschätzung - und selbst Klub-Zampano Uli Hoeneß erklärte seinen interimistischen Einser-Tormann bereits vor Wochen zum „Mann des Jahres“. Und was sagt Ulreich selbst? „Es wäre eine Riesenehre, da dabei zu sein. Ich konzentriere mich auf meinen Job bei Bayern. Was in der Zukunft wird, darüber mache ich mir keine Gedanken.“

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