Fr, 19. Oktober 2018

Vor Luxemburg-Spiel

26.03.2018 06:14

Foda rührt kräftig um - acht Neue?

Teamchef Franco Foda rührt im Nationalteam kräftig um. Vom 3:0 gegen Slowenien könnten nur Arnautovic, Baumgartlinger und ein Innenverteidiger „überleben“. Dragovic, Ulmer und Bauer stehen fix in der Startelf. „Wir wollen für jede Taktik des Gegners einen Matchplan“, sagt Foda.

Der Teamchef hat’s versprochen – „und da ich ein Typ bin, der das auch umsetzt, was er sagt, wird es Dienstag gegen Luxemburg einige Veränderungen in der Startelf geben“. Viel mehr ist Franco Foda zu diesem Thema nicht zu entlocken, mit einem Lächeln antwortet er auf die Frage nach den Umstellungen: „Zwei Wechsel wird es auf jeden Fall geben“ – ist klar, David Alaba und Stefan Lainer sind ja nicht mehr im Kader

In allen Formationen, gibt Foda zu, „habe ich derzeit die Qual der Wahl, ein Luxusproblem, das jeder Trainer gerne hat, alle Spieler haben es sich nach den im Training gezeigten Leistungen verdient zu spielen. Ich will daher, dass möglichst viele zum Einsatz kommen, sich am Dienstag zeigen – es geht ja auch darum, beim nächsten Kader dabei zu sein.“

Was plant Foda, wo wird der Teamchef umrühren?

 Tor:
Dass ein neuer Keeper gegen Luxemburg im Kasten steht, hatte der Teamchef bereits während des Camps in Klagenfurt durchklingen lassen. Tipp: Siebenhandl statt Lindner.

 Abwehr:
Dreier- oder Viererkette, beide Varianten werden noch einmal einstudiert. Tipp: Viererkette, neu sind Bauer rechts, Dragovic zentral und Ulmer links, dazu kommt ein Innenverteidiger aus der Klagenfurt-Startelf (Prödl oder Hinteregger).

 Mittelfeld:
Möglich eine Dreierkette. Tipp: Kapitän Baumgartlinger dürfte wieder beginnen, die Seiten neu besetzt werden. Kandidaten: Grillitsch, Kainz, Hierländer.

 Angriff:
Lässt Foda 4-3-3 spielen, sind drei Plätze zu vergeben. Tipp: Arnautovic ist gesetzt, Gregoritsch dürfte Burgstaller ersetzen, bleibt die rechte Seite über: Schaub bietet sich an, vielleicht beginnt erneut Lazaro.

Gut möglich also, dass Dienstag gegenüber dem 3:0 gegen Slowenien acht Neue in der Startelf stehen. Was aber Foda keinerlei Kopfzerbrechen macht: „Weil eben alle gut drauf sind, wir für alle taktischen Aufstellungs-Varianten des Gegners einen Matchplan haben werden!“

Peter Klöbl (aus Luxemburg), Kronen Zeitung

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