Kein "Tausender"

Kein "Startgeld" für Oberkärntner Jugendliche

Kärnten
23.10.2009 12:50
Nicht allen Kärntner Jugendlichen bringt der "Jugendtausender" der Landesregierung finanzielle "Zuckerln". Denn: "Jugendliche aus dem oberen Möll-, Drau- und Gailtal fallen um das geplante Startgeld um", schlägt der Vizebürgermeister von Irschen, Alfred Tiefnig, Alarm. "Sie gehen zu 80 Prozent in Lienz in die Schule oder Lehre und machen dort den Führerschein. Dafür gibt es aber keine Unterstützung."

Der SP-Gemeindepolitiker spricht von "ersten groben Mängeln oder bewusst in Kauf genommenen Lücken" des Jugend-Startgeldes. "Es ist mir unerklärlich, dass Landes-Vize Uwe Scheuch als Oberkärntner darauf besteht, dass die Jugendlichen ihren Führerschein in Kärnten machen müssen, um die 50-prozentige Förderung zu erhalten."

Weil für viele Burschen und Mädchen Osttirol näher liegt als etwa die Bezirksstädte Spittal oder Hermagor, machen sie ihre Ausbildung in Lienz. Tiefnig: "Die Förderung sollte aber für alle Kärntner gelten."

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