Schreckliche Rache
Burschen zünden 15-Jährigen an - es ging um 40 Dollar
Eigentlich ging es bei dem Streit nur um eine Kleinigkeit. Doch unter den Folgen wird der 15 Jahre alte Michael Brewer (Bild) nun für den Rest seines Lebens leiden. Vor wenigen Wochen hatte er sich bei seinem gleichaltrigen Schulkameraden Matthew Bent 40 Dollar (27 Euro) für den Kauf eines Videospiels geliehen. Als er das Geld nicht zurückzahlen konnte, beschloss sein Gläubiger, sich auf anderem Wege schadlos zu halten. Er versuchte, das Fahrrad von Brewers Vater zu klauen. Doch dabei wurde er von der Familie ertappt und anschließend von der Polizei vorübergehend festgenommen.
Grausame Rache folgte am nächsten Tag
Am nächsten Tag rächte sich der ertappte Bent dann gemeinsam mit Freunden - auf grausame Weise. Die Bande lauerte dem Burschen auf und stellte ihn zur Rede. Dann schritten die Burschen zur Tat. Zunächst übergossen sie ihr Opfer mit hochprozentigem Alkohol. Dann zückte Bent, der Anführer, ein Feuerzeug, gab es dem 15-jährigen Jesus Mendez und sagte: "Los, zünd ihn an!"
Riesige Stichflamme schoss in die Luft
Mendez tat, wie ihm befohlen worden war. Eine riesige Stichflamme schoss in die Luft, dann brannten Kleidung und Haare von Michael Brewer lichterloh. Trotzdem reagierte er geistesgegenwärtig und sprang in einen nahe gelegenen Pool.
Brewer überlebt den Anschlag - wie durch ein Wunder
Doch die Flammen hatten ihr schreckliches Werk bereits verrichtet. 75 Prozent der Hautoberfläche des Burschen sind nun verbrannt. Dass er überlebte, grenzt an ein Wunder. Fünf Monate wird er im Krankenhaus liegen müssen, so der behandelnde Arzt Dr. Nicholas Namias, Leiter des Zentrums für Verbrennungen am Jackson Memorial Hospital in Miami.
"Bei der Festnahme scherzten die Täter sogar noch herum"
"Solch eine grausame Tat habe ich in 31 Berufsjahren noch nicht gesehen", sagt Al Lamberti, Sheriff von Deerfield Beach. Die fünfköpfige Bande scheint die Tat aber kalt zu lassen. "Sie scherzten bei der Festnahme sogar noch herum. Nur einer zeigte ein wenig Reue", so der Polizist erschüttert.












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