Im Vorjahr war die Sanierung der desolaten Wörthersee-Autobahn bei Velden wegen des Baustopps während der Fußball-Europameisterschaft nicht möglich – heuer wurde sie in Rekordzeit durchgezogen. Volker Höferl, Sprecher der Asfinag: „Obwohl der Abschnitt nur drei Kilometer lang ist, waren die Arbeiten sehr umfangreich. Neben der Erneuerung der Betonfahrbahn mussten drei Brückenobjekte mit einer Fläche von eineinhalb Fußballfeldern komplett neu errichtet werden. Aber wetterbedingt sind wir einen Monat früher fertig geworden als gedacht.“
19,1 Millionen Euro investierte die Asfinag seit Februar in dieses knapp drei Kilometer lange Stück zwischen den Anschlussstellen Velden Ost und West. Am Freitag werden wieder je zwei Fahrspuren in Richtung Villach bzw. in Richtung Klagenfurt zur Verfügung stehen.
Weitere Lärmschutzwände geplant
Doch die beiden Pannenstreifen bleiben für die Autofahrer tabu. Höferl: „Wir ziehen die Errichtung weiterer Lärmschutzwände, die eigentlich erst für 2010 geplant war, vor. Das wird uns ermöglicht, weil wir eben mit der Sanierung der Autobahn selbst früher fertig wurden.“
Insgesamt werden 13.300 Quadratmeter Lärmschutz neu errichtet sowie 3.500 Quadratmeter bestehende, aber veraltete Lärmschutz-Elemente gegen neue Kassetten ausgetauscht. Dann ist's aber auch endgültig vorbei mit den Ausblicken auf den Wörthersee, Autofahrer fahren durch einen endlosen grauen Schlauch. Höferl: „Gläserne Wände bringen leider kaum Lärmschutz.“
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"









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