Dubiose Methoden

Drogendealer mit Voodoozauber gefügig gemacht

Kärnten
10.10.2009 12:27
Vier Drogendealer hat die Polizei in einem Asylwerberheim in Ponfeld geschnappt – die „Kärntner Krone“ berichtete – und 20 Abnehmer aufgedeckt. Jetzt geht die Suche nach Konsumenten und Dealern weiter. Die Hintermänner sitzen aber in Afrika und setzen „Zauberei“ ein, um ihre Leute gefügig zu machen.

„Wenn die jungen Männer nach Europa geschickt werden, dann lassen die Bosse sie zuerst zu einer Art Medizinmann bringen. Dort wird dann Voodoozauber veranstaltet, um die Leute gefügig zu machen“, erzählt Chefinspektor Alfred Fina, der Leiter jener Ermittlungsgruppe, die am Mittwoch vier Schwarzafrikaner in einem Asylantenheim schnappen konnte.

Ermittlungen laufen weiter
„Frauen geht es ähnlich; sie müssen sich allerdings als Prostituierte verdingen.“ Die Fahnder sind nun auf der Suche nach weiteren Abnehmern und fahnden noch einem fünften Komplizen.

„Wir werden auch versuchen, den Geldfluss nachzuvollziehen. Aber man kann sich ausrechnen, dass der Hauptteil des Drogengeldes in Afrika gelandet ist.“

von Serina Babka („Kärntner Krone“)
Symbolbild

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