"Eine Katastrophe"

Vereinigung warnt – 4.000 Arbeitsplätze in Kärnten in Gefahr

Kärnten
08.10.2009 19:43
Die Kärntner Industriellenvereinigung fordert die gezielte Förderung von Leitbetrieben in Kärnten. Nach einer brandneuen Studie seien wegen der Auswirkungen der Wirtschaftskrise bis zu 4.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Betroffen sind nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch viele Zulieferer aus den Regionen.

Die elf untersuchten Firmen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern erwirtschaften etwa ein Sechstel der Kärntner Wertschöpfung. Sie sind stark exportorientiert und daher von der Krise besonders betroffen.

Erich Dörflinger, Geschäftsführer von Flextronics in Treibach, zeigt auf, wie intensiv ein Unternehmen vernetzt ist: „Wir zahlen 900.000 Euro an Kommunalsteuer, von den weltweit 900 Zulieferern kommen 250 aus Kärnten. Im September haben wir den Betrieben in der Region 160 Nächtigungen gebracht.“

"Fehlende Flugverbindung eine Katastrophe"
Industriellen-Präsident Othmar Petschnig fordert, dass die Leitbetriebe in den Bereichen Forschung und Entwicklung weiterhin besonders gefördert werden müssen: „In der Infrastruktur fehlt uns die Flugverbindung nach Frankfurt. Dass die verloren gegangen ist, ist für die Kärntner Wirtschaft eine Katastrophe.“ Manager von in Kärnten ansässigen Unternehmen, die über Laibach anreisen müssen, würden bereits die Verlegung des Standortes überlegen.

von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"

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