Sa, 23. Juni 2018

Enkel angezeigt

16.02.2018 13:40

Verhinderte Großmutter das nächste Schulmassaker?

Eine Großmutter aus dem US-Bundesstaat Washington hat möglicherweise ein weiteres Schulmassaker verhindert. Cathi O'Connor fand verdächtige Hinweise bei ihrem Enkel und meldete ihn bei den Behörden. Der 18-Jährige hatte in sein Tagebuch geschrieben, dass er sich auf ein Schulmassaker vorbereite und es gar nicht mehr erwarten könne. Die Frau tat das einzig Richtige und meldete Joshua der Polizei. Diese fand ein halb automatisches Gewehr in seinem Zimmer.

„Ich habe Tagebucheinträge von meinem Enkel gefunden“, sagte O’Conner der Polizistin am anderen Ende der Leitung, die zunächst noch nicht alarmiert wirkt. Doch dann die folgenden Worte: „Er plant einen Massenmord an einer der Highschools.“

"Ich kann es kaum erwarten, sie alle wegzublasen"
Konkret hatte der 18-Jährige in sein Tagebuch geschrieben: „Ich bereite mich auf eine Schießerei an der Schule vor. Ich kann es kaum erwarten. Mein Ziel ist so viel präziser geworden. Ich kann es nicht erwarten, in die Klasse zu gehen und sie alle wegzublasen.“ Er brüstet sich auch damit, aus den Fehlern vorheriger Amokschützen oder Bombenleger gelernt zu haben.

Mit schwerem Herzen tat Joshuas Großmutter dann das einzig Richtige: Sie meldete ihren Enkelsohn den Behörden. Die Polizei fand ein halb automatisches Gewehr in seinem Zimmer. Damit hatte der Teenager zuvor einen Laden ausgeräumt, wie auf einem Überwachungsvideo zu sehen ist.

Mit dem erbeuteten Geld wollte er die Materialien für seinen Amoklauf beschaffen. Mit dem couragierten Anruf hat Cathi O’Conner dies zum Glück verhindert.

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