Mo, 25. Juni 2018

Olympia-RTL

15.02.2018 06:43

Gold für Shiffrin! ÖSV-Damen chancenlos

US-Skistar Mikaela Shiffrin hat gleich im ersten Olympia-Rennen in Südkorea Gold geholt. Die 22-Jährige gewann am Donnerstag den Riesentorlauf in Yongpyong vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,39 Sek.) sowie Federica Brignone aus Italien (0,46). Für Shiffrin ist es die zweite Goldmedaille nach jener in ihrer Paradedisziplin Slalom vor vier Jahren in Sotschi. Die ÖSV-Damen waren an diesem Donnerstag chancenlos.

Das rot-weiß-rote Quartett hatte mit dem Kampf um Edelmetall nichts zu tun. Anna Veith (2,08) landete als beste ÖSV-Dame auf Rang zwölf. Die Tirolerin Stephanie Brunner, nach dem ersten Durchgang noch Neunte, riskierte in der Entscheidung alles und schied aus. "Im ersten Lauf hatte ich gute Teilzeiten, aber es unten verschlafen. Daher musste ich im zweiten Lauf voll angreifen. "Leider ist's nicht aufgegangen", analysierte Brunner im Zielraum. Ricarda Haaser (" Ich habe versucht, zu attackieren - aber es war immer noch zu wenig") wurde 17., Bernadette Schild nur 24.

Shiffrin: "Supercool!"
Die große Siegerin des Tages hieß aber Mikaela Shiffin.  "Das Coole an Olympia ist, dass es für nichts anderes zählt als für den Moment. Ich habe in den zweiten Lauf alles reingelegt, bin wie verrückt runtergefahren und jetzt habe ich Gold. Wichtig war, dass ich mich einige Tage ausruhen konnte. Ich hatte dann gutes Training, es ist immer besser gelaufen. Und jetzt stehe ich als Olympia-Siegerin da. Das ist supercool", strahlte die erst 22-Jährige im Zielraum bis über beide Ohren.

Brignone leidet mit Mölgg
Ihr Glück kaum fassen konnte auch Ranghild Mowinckel. "Ich bin so aufgeregt - unglaublich! Die Burschen haben vorgelegt - und ich kann nachlegen. Ich habe nicht gedacht, dass das passieren kann", jubelte die Norwegerin über ihre Silbermedaille. Und Bronzmedaillengewinnerein Federica Brignone dachte im Triumph auch an ihre Kollegin Manuela Mölgg. Sie war zur Halbzeit in Führung gelegen, rutschte dann aber nach mehreren Fehlern im Finale auf Platz acht zurück. "Es tut mir so leid für Manuela, dass sie ohne Medaille ist. Wir sind gute Freundinnen", litt Brignone mit Mölgg.

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