Die Abfahrt

Pleite für ÖSV-Stars! Svindal ist Olympiasieger

Olympia
15.02.2018 04:31
Porträt von Max Mahdalik
Von Max Mahdalik

Aksel Lund Svindal ist Abfahrts-Olympiasieger! Der Super-Elch krönte seine Karriere mit diesem Triumph bei den Winterspielen in Pyeongchang 2018. Platz zwei ging an Landsmann Kjetil Jansrud, dessen wilden Ritt und das innernorwegische Duell um Gold sehen Sie oben im Video. Dritter wurde der Schweizer Beat Feuz. Eine Pleite setzte es für die Österreicher: Vincent Kriechmayr wurde als Bester Siebenter, Matthias Mayer Neunter. Max Franz und Hannes Reichelt landeten auf der anspruchsvollen Strecke auf den Rängen elf und zwölf.

Norwegen ist der große Sieger der Olympia-Abfahrt von Pyeongchang! Aksel Lund Svindal räumte Gold ab, Kjetil Jansrud Silber. Aber selbst ohne die Super-Elche hätte es keine Medaille für die ÖSV-Abfahrer gegeben. Denn Vincent Kriechmayr & Co. konnten im Schlussteil mit den Besten an diesem Tag nicht mithalten.

Schon kommende Nacht können unsere Herren aber im Super-G zurückschlagen. Der große Favorit im zweiten Speed-Rennen? Der Sieger des ersten, Aksel Lund Svindal! Die Österreicher sind auf jeden Fall heiß auf eine Revanche. Kriechmayr: "Im Super-G waren wir in der ganzen Saison sehr stark, darauf müssen wir aufbauen."

ÖSV-Stars ratlos
Warum es für ihn in der Abfahrt nicht für ganz vorne gereicht hat? "Ehrlich gesagt weiß ich es selbst nicht ganz genau. Die Fahrt war eigentlich sehr gut, hat sich ordentlich angefühlt. Zuletzt hatte ich oft, ein, zwei Fehler und war ganz vorne dabei. Diesmal ist mir kein Fehler passiert und ich hatte doch ziemlich viel Rückstand." Matthias Mayer: "Es zipft mich brutal an. Es hat sich auf der Strecke gut angefühlt, aber 1,2 Sekunden hinten war ich die ganze Saison nicht. Kann man nix machen..."

Svindal: "Schönster Tag!"
Champion Aksel Lund Svindal war natürlich überglücklich: "Es ist mein schönster Tag! Noch dazu ein Doppelsieg für Norwegen, es war sensationell für uns." Und auch Kjetil Jansrud ergänzte: "Für unser Land gibt es nichts Größeres!" Bronze-Gewinner Beat Feuz feixte: "Ich hab's nach den Trainings schon befürchtet: Auch, wenn die Elche immer behauptet haben, sie wären voll gefahren, haben sie noch große Reserven gehabt. Natürlich ärgere ich mich ein wenig, dass es nicht für ganz vorne gereicht hat."

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