Sa, 21. Juli 2018

Trotz Fortschritte

14.02.2018 08:43

Diskussion um Sicherheit in Volkshäusern entfacht

Die von SP-Stadträtin Regina Fechter initiierten Sicherheitsmaßnahmen im Neuen Rathaus tragen erste Früchte. Täter, die letzte Woche Fahrzeuge demolierten, konnten dank neuer Videoaufzeichnung rasch ausgeforscht werden. FP-Stadtrat Detlef Wimmer fordert nun auch Maßnahmen für Magistrats-Außenstellen.

Sie werden schon mal beschimpft, beleidigt und bedroht: Für Magistratsmitarbeiter gehören verbale Auseinandersetzungen zum Tagesgeschäft. Als „Trottel“ oder „Beamtenschwein“ tituliert zu werden, ist da oft noch das Harmloseste. Erst kürzlich wurde im Volkshaus Auwiesen, wo im dortigen Stadtteilzentrum auch das Bürger-Service beheimatet ist, der Portier tätlich angegriffen und verletzt.„Es gilt dringend, Maßnahmen zu erarbeiten, die sowohl die Beschäftigten als auch die Kunden in den Volkshäusern im gesamten Stadtgebiet besser schützen“, meint FP-Sicherheitsreferent Detlef Wimmer. In die Diskussion wirft er etwa eine Videoüberwachung der Bürger-Servicestellen, wie sie in Banken oder anderen Ämtern längst Usus ist.

Fahndungserfolg dank Videoaufzeichnung
Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit, die derzeit als Teil eines größeren Pakets im Neuen Rathaus umgesetzt werden, haben bereits gegriffen. So konnten die Täter, die vergangene Woche in der Tiefgarage gewütet hatten, rasch ausgeforscht werden. „Dank der Aufzeichnungsfunktion, mit der die vorhandenen neun Kameras ausgerüstet wurden, konnten sie einwandfrei identifiziert werden“, berichtet SP-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter. Laut Wimmer herrscht aber auch dort nach wie vor Handlungsbedarf: „Nicht weniger als 17 Zugänge zum Neuen Rathaus offenbaren die bestehenden Sicherheitsschwachstellen.“

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