Mo, 16. Juli 2018

Noch nicht am Ziel

12.01.2018 15:20

Burgstaller: „Hoffe, dass da noch mehr kommt“

Österreichs Top-Torjäger in der deutschen Bundesliga starten am Samstag in die Rückrunde: Michael Gregoritsch, mit acht Toren bester ÖFB-Schütze, lechzt mit Augsburg gegen Hamburg nach Revanche für das 0:1 im Herbst. Guido Burgstaller fiebert hingegen dem Hit bei der Österreicher-Filiale Leipzig entgegen.

Gregoritsch hatte zu Saisonbeginn betont: „Ich will den Hamburgern zeigen, dass es ein Fehler war, mich zu verkaufen.“ Was ihm mit acht Toren und fünf Assists in der Hinrunde eindrucksvoll gelang. Zum Start der Hinrunde wartet am Samstag wieder sein Ex-Klub: „Wir haben nach dem 0:1 in Hamburg etwas gutzumachen, wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

Allerdings muss der Steirer auf seinen kongenialen Sturmpartner Alfred Finnbogason (bisher 11 Saisontore) verzichten – der Isländer fällt mit Achillessehnenproblemen und einer hartnäckigen Erkältung aus. Michis Ziel ist klar definiert: „Ich möchte an die Leistungen aus der Hinrunde anschließen. Wenn man in der Scorerliste mal so weit vorne ist, will man von dort nicht mehr weg.“ Vater und U21-Teamchef Werner Gregoritsch ist Samstag live vor Ort, meint: „In Hamburg hat einfach die Wertschätzung gefehlt. Bei Augsburg gibt Trainer Manuel Baum Michi volles Vertrauen.“

„Burgi“ als Fan-Liebling
Groß spielt auch Guido Burgstaller bei Schalke auf: 20 Tore in 44 Pflichtspielen, Schalke auf Platz zwei der Bundesliga geschossen und den eigenen Marktwert von drei auf acht Millionen Euro in die Höhe geschraubt – der Kärntner stieg längst zum Liebling der Fans auf. Diese widmeten ihm, der wie Gregoritsch auch ein heißer Kandidat bei der „Krone“-Fußballerwahl ist, bereits einen eigenen Song.

Die Blau-Weißen, wo sich auch der Tiroler Alessandro Schöpf wieder fit gemeldet hat, starten als erster Bayern-Jäger in das Frühjahr: „Rauf kommst leicht. Oben zu bleiben ist das Schwierige“, sagt Burgstaller, mit sieben Saisontoren Top-Torjäger seines Teams. Zum Auftakt der Rückrunde geht’s am Samstag zur Österreicher-Filiale nach Leipzig. „Das wird ein Hammerspiel“, ist Burgstaller, der sich mit dem „Bullen“ Marcel Sabitzer immer wieder mal austauscht, voller Vorfreude: „Wir spielten gemeinsam bei Rapid, seitdem ist der Kontakt zu Marcel nie abgerissen.“

Getroffen hat „Burgi“ bereits gegen die Leipziger – im Nürnberg-Dress in der zweiten Liga: „Es wird Zeit, dass es auch in der Bundesliga klappt“, lacht der 28-Jährige, der sich längst nicht am Ziel seiner Träume sieht: „Ich hoffe immer, dass da noch mehr kommt.“ Leipzig-Coach Hasenhüttl weiß: „Wir brauchen eine Top-Leistung, müssen hellwach sein.“

Matthias Mödl/ Christian Reichel, Kronen Zeitung

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