Die Scuderia wollte das dritte Cockpit für einen weiteren Comeback-Versuch von Rekordweltmeister Michael Schumacher freihalten. Die Stammpiloten Kimi Räikkönen und Felipe Massa haben ohnehin noch gültige Verträge für das kommende Jahr.
Derzeit hat Ferrari zudem die Testfahrer Luca Badoer und Marc Gene sowie den unlängst verpflichteten Giancarlo Fisichella auf der Gehaltsliste. Auch ein Wechsel des zweifachen Weltmeisters Fernando Alonso von Renault zu Ferrari soll angeblich bevorstehen.
Pro und Kontra
"Aus unserer Sicht ist es zum Wohle der Formel 1, wenn die größten Teams drei Autos einsetzen. Das ist es, was die Fans wollen", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. "Die großen Marken mit den bekannten Fahrern bestimmen den Wert der Formel 1", erklärte der Italiener. Kritiker hingegen befürchten in diesem Fall eine verstärkte Dominanz der besten Rennställe. "Die zwei oder drei Elite-Teams mit enormen Ressourcen und fast unschlagbaren Autos könnten dann die ersten viereinhalb Startreihen besetzen. Als Nummer fünf der Hackordnung hätte man dann keine Chance mehr, vorn dabei zu sein", sagte etwa Sir Frank Williams.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.