Einig sind sich die Experten, wenn es um die Favoriten für den Titelkampf geht. "Die Top-Klubs sind nach wie vor Salzburg, KAC und die Capitals. Es würde mich überraschen, wenn nicht einer der drei Klubs vorne wäre", meinte etwa stellvertretend für seine Kollegen Graz-Trainer Bill Gilligan, der in Personalunion nun auch österreichischer Teamchef ist. Gilligan erwartet dennoch eine ausgeglichene Meisterschaft. "Hoffentlich sind auch wir besser geworden, ich glaube schon. Aber auch die Gegner sind stärker geworden", ist er von einem hohen Niveau überzeugt.
Kaum Änderungen beim KAC
Der KAC hat seine Mannschaft nur punktuell verändert. Meistermacher Manny Viveiros hat mit Heimkehrer Dieter Kalt einen Topstürmer dazu bekommen, die Titelverteidigung ist für ihn "eine besondere Herausforderung. Aber wir sind bereit". Die Ergebnisse in der Vorbereitung lassen aber vor allem auf eine sehr starke Salzburger Truppe schließen.
Salzburger schon gut in Schuss
Die Roten Bullen haben das Salute-Einladungsturnier gewonnen und dabei den aktuellen Champions-League-Sieger ZSC Lions Zürich und den russischen Spitzenklub ZSKA Moskau geschlagen. Die neuen kanadischen Stürmer Jonathan Filewich, Steven Regier und Ryan Duncan haben dabei eine herausragende Toplinie gebildet, mit David LeNeveu scheint Trainer Pierre Page auch einen starken Schlussmann gefunden zu haben.
Rodman-Brüder wieder bei den Caps
Die Vienna Capitals sind vor allem in Slowenien fündig geworden, sie haben unter anderem die Brüder David und Marcel Rodman sowie den harten ÖEHV-Verteidiger Philippe Lakos zurückgeholt. Frederic Cassivi wurde als Nummer-1-Torhüter geholt. "Wir sind ein bisschen jünger und ein bisschen schneller. Salzburg und der KAC sind der Maßstab. Um ganz vorne zu sein, muss man über diese zwei Mannschaften gehen", sagte Caps-Coach Kevin Gaudet.
Der Rest der Liga hat sich zunächst das Play-off zum Ziel gesetzt und hofft, in weiterer Folge zu überraschen. Die Linzer haben ihre Mannschaft ebenfalls nur geringfügig verändert, mit Kim Collins statt Ex-Teamchef Jim Boni aber einen neuen Mann an der Bande. "Es gibt bei uns wenig Veränderung, wir sind daher eingespielt. Wir hoffen, dass wir am Schluss eine gute Rolle spielen", meinte Collins. Beim VSV ist Johann Strömwall vom Co- zum Cheftrainer aufgestiegen, er setzt vor allem auf junge Villacher. "Wir haben 14 einheimische Spieler, darauf sind wir sehr stolz. Es ist ein langer Weg und harte Arbeit zum Erfolg, aber wir wollen überraschen", erklärte er.
Erstmals vier ausländische Teams dabei
Das Feld der Zehnerliga komplettieren die slowenischen Klubs Jesenice (seit 2006 in der Liga) und Olimpija Laibach (2007), Szekesfehervar aus Ungarn (2007) sowie der kroatische Liga-Neuliing Medvescak Zagreb.
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