Das Citroen-Team gestand seinen Fehler ein und verzichtet auf einen Einspruch gegen die Zeitstrafen. "Wir hätten diesen Teil neu homologieren müssen", erklärte Teamchef Olivier Quesnel. "Mit tut es leid für unsere Piloten, die keinen Vorteil wegen dieses Überrollbügels hatten."
Hirvonen hat durch die FIA-Entscheidung in der Weltmeisterschaft nun nicht nur einen, sondern fünf Zähler Vorsprung. Es war der vierte Saisonsiegs Hirvonens in Folge, zwei Rennen vor Schluss kann Loeb seinen Titel damit nicht mehr aus eigener Kraft verteidigen. Loeb hatte zunächst mit 12,5 Sekunden Vorsprung auf Hirvonen gewonnen.
Taktische Meisterleistung hal nichts
Der 52-fache Sieger in WM-Rallyes hatte mit einer taktischen Meisterleistung das Rennen zumindest auf der Straße für sich entschieden. Der 35-jährige Routinier hatte den Grundstein für seinen Erfolg gelegt, indem er sich kurz vor dem Ende der zweiten Etappe bewusst zurückfallen ließ, um nicht als erstes Fahrzeug in die Finaletappe starten und so die zeitraubende Rolle des Straßenkehrers auf den Schotterpisten übernehmen zu müssen. Diese Position schanzte er Hirvonen zu, der deswegen auf den letzten zehn Sonderprüfungen wertvolle Zeit verlor.
Auf Platz drei blieb trotz der Zeitstrafe Sordo, Ogier fiel hinter den finnischen Ford-Fahrer Jari-Matti Latvala auf Rang fünf zurück. In der Team-Wertung liegt Citroen mit 133 Punkten 13 Zähler vor Ford in Front.
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