29.12.2017 10:57 |

Täterin ausgeforscht

Spritzen-Opfer kann aufatmen: Frau ist HIV-negativ

Fahndungserfolg in Wien: Die Polizei hat jetzt jene 34-jährige Frau ausforschen können, die einen gleichaltrigen Mann in einer U-Bahn-Station mit einer Spritze attackiert und dabei "Aids, Aids" gerufen hatte. Nachdem die Polizei am Mittwoch Fotos von der Frau veröffentlicht hatte, wurde diese nach zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung gefunden. Ihr Opfer kann aufatmen: Die Frau ist HIV-negativ.

"Das ergab eine Rücksprache mit ihren Ärzten", sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. In einer ersten Befragung bestritt sie die Attacke mit der Spritze. Die Frau wurde wegen Körperverletzung und vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten auf freiem Fuß angezeigt, ihr 29-jähriger Freund wegen des Verdachts auf Körperverletzung.

Das spätere Opfer war gemeinsam mit einem Freund in den frühen Morgenstunden des 1. November gerade am Heimweg, als es am Bahnsteig der U6 am Westbahnhof zu der Spritzen-Attacke kam. Der in Österreich lebende Deutsche wurde ins Krankenhaus gebracht und erhielt dort eine Vorsorgeimpfung gegen Hepatitis sowie Medikamente zur HIV-Prophylaxe.

Bei der Polizei gingen nach der Fotoveröffentlichung zahlreiche Hinweise zur Identität der Frau ein. Ermittler der Polizeiinspektion Urban-Loritz-Platz konnten die 34-Jährige dadurch ausforschen. Gegenüber den Beamten gab sie an, dass sie und ihr Begleiter mit dem mutmaßlichen Opfer in Streit geraten waren und es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Dass die Frau eine Spritze bei sich hatte, dementierte sie jedoch.

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