Politischer Fußball

Eintracht Frankfurt will AFD-Wähler ausschließen!

Sport
28.12.2017 10:50

Peter Fischer, Präsident vom deutschen Bundesliga-Klub Eintracht Frankfurt wählte bei einem Interview klare Worte im Bezug auf die AFD. Er meinte, die Eintracht sollte keine Mitglieder haben, die die neu in den deutschen Bundestag eingezogene, sich politisch rechts platzierende Partei wählen. 

„Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen“, sagte Fischer im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung / Rhein-Main-Zeitung.  Der Präsident von Eintracht Frankfurt will nicht, dass Vereinsmitglieder die AfD wählen, er will sogar Diejenige aus dem Verein ausschließen, die trotzdem der AFD ihre Stimme geben. Fischer kündigte auch an, bei der Mitgliederversammlung Stellung gegen die Partei beziehen zu wollen, die bei den letzten Parlamentswahlen 13 Prozent der Stimmen erreichte. „Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt.“ Fischer sagte, er sei nicht naiv und sich sicher, dass es auch unter Eintracht-Mitgliedern AfD-Wähler gebe. Das löste jetzt eine große Diskussion im Internet aus.

Fischer will „sehr klar“ machen, dass sein Verein für andere Werte stehe. Er setzt sich für einen politischen Sport ein, damit er „seine Stimme gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist“ erheben kann. Fischer erzählte auch von der Vergangenheit der Frankfurter Eintracht: “Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt.“ Fischer verwies darauf, dass Eintracht-Mitglieder in der NS-Zeit als „Juddebubbe“ verunglimpft worden seien. „Im Verein hat der Rassismus keinen Platz“, beendete er das Interview.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
28.12.2017 10:50
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung