Im österreichischen Tennis beginnt nach der Niederlage im Daviscup gegen die USA eine neue Zeitrechnung - Kapitän Bresnik legte sein Amt nieder, ab sofort hat unsere ehemalige Nummer 1, Thomas Muster, das Sagen im Daviscup.
Eigentlich hätte Muster ja erst im Herbstnach dem Relegationsspiel um den Verbleib in der Weltgruppe (Gegnersteht im April fest) das Amt des Daviscup-Kapitäns übernehmensollen. Nachdem die Verhandlungen zwischen ÖTV-PräsidentWolner und Muster aber an die Öffentlichkeit gedrungen waren,zog sich Günther Bresnik sofort von seinem Posten zurück.
Muster zu seiner neuen Aufgabe: "Eine ehrenvolle,aber keine leichte Aufgabe". Von Musters Engagement dürftesich der ÖTV wichtige Impulse für den darniederliegendenösterreichischen Tennissport erhoffen - mehr Zuschauer, mehrSponsoren, mehr Motivation für den Nachwuchs. Dementsprechendwill Muster, derzeit ja auf der Seniors-Tour aktiv, bei den Vorbereitungenauf die Daviscup-Spiele auch das eine oder andere Trainingsspielmit seinen Schützlingen absolvieren. Außerdem willsich Tom vermehrt um den Nachwuchs kümmern - das war sogareine der Forderungen Toms, um diesen Job überhaupt anzunehmen.Geplant ist u. a. ein erweiterter Kader mit jungen Spielern (offenbarvergleichbar mit dem "Challenge Team" im Fußball fürdie EM 2008).
Bresnik - bekanntermaßen nicht unbedingt derbeste Freund von Thonmas Muster - zeigt sich über dessenEngagement überraschend positiv: "Man kann ihm wenig entgegensetzen. Muster kann man aus unserer Sportszene nicht wegdenkenund wenn er diesen Job machen will, sollte man ihm auch die Chancedazu geben. Dass er als Leitfigur etwas bewirken kann ist unbestritten."
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