Migranten-Schüler

Mehr AHS-Schüler nicht-deutscher Muttersprache

Wien
10.02.2009 11:08
Immer mehr Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache besuchen eine allgemeinbildende höhere Schule (AHS). Wie eine Statistik des Unterrichtsministeriums zeigt, ist deren Anteil an den AHS zwischen den Schuljahren 2006/07 und 2007/08 im Österreich-Schnitt von 11,7 Prozent auf 12,5 leicht angestiegen. Den höchsten Migranten-Anteil gibt es in Wien, den Geringsten gibt es in Niederösterreich mit 5,4 Prozent (06/07: 5,2 Prozent). In der Bundeshauptstadt hat jeder vierte (26,4 Prozent) AHS-Schüler Deutsch nicht als Muttersprache (06/07: 24,9 Prozent).

Nach Berechnungen des Wiener Stadtschulrats ist der Migranten-Anteil 2008/09 mit 27,7 Prozent sogar noch höher. Das ist um mehr als sieben Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2000/01 (20,9 Prozent).

In der Bundeshauptstadt sei das Plus bei AHS-Anmeldungen zum Großteil Migranten zu verdanken - vor allem in Bezirken wie Simmering mit vielen "sozial benachteiligten" Kindern, von denen traditionell nur wenige eine AHS besuchen, sagte Wiens Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl.

Den nach Wien höchsten Migranten-Anteil unter AHS-Schülern gab es im Schuljahr 2007/08 im Burgenland (9,8 Prozent); es ist gleichzeitig das einzige Bundesland, wo dieser Anteil seit 2006/07 (10,4 Prozent) rückläufig ist. An dritter Stelle rangiert Salzburg mit 8,3 Prozent (06/07: 7,4 Prozent).

Symbolfoto

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