Bildungsmesse Wien

Tierpfleger und Arzt: Was die Jugend werden will

Wien
12.03.2026 16:00

Von 12. März bis 15. März geht die größte Bildungsmesse Österreichs, die „BeSt“, in der Messe Wien zum 41. Mal über die Bühne. Schon Donnerstagvormittag drängten sich zahlreiche Jugendliche durch das Gewusel. Die „Krone“ fragte nach, welche Berufe sie am meisten interessieren. 

Keine Stunde nachdem die Stände in der Messe Wien öffneten, tummelten sich bereits Schüler und Lehrer vor den Eingängen. Über 300 Aussteller informieren über Aus- und Weiterbildungen. 

Schon jetzt sei „extrem viel los“, erzählte Georges B., der auf seinem Stand für eine Lehre bei der Caritas wirbt, der „Krone“. Für das Wochenende erwartet er sich aber einen noch größeren Andrang.

Arztkittel weiter im Trend 
Den gab es Donnerstagvormittag schon in jenem Bereich, über dem ein riesen Schild mit Aufschrift „Medizin“ hängt. Darunter: Zig Schüler, die auf ein Gespräch mit Medizinstudierenden der MedUni hoffen.

Veronika und Melina wollen Ärztinnen werden.
Veronika und Melina wollen Ärztinnen werden.(Bild: Eva Manhart)
Besonders viele Fragen mussten Anne und Philipp von den Austrian Airlines beantworten.
Besonders viele Fragen mussten Anne und Philipp von den Austrian Airlines beantworten.(Bild: Eva Manhart)
Magdalena und Johanna wollen für ein halbes Jahr in die USA.
Magdalena und Johanna wollen für ein halbes Jahr in die USA.(Bild: Eva Manhart)

Auch Veronika und Milena (beide 16) versuchen ihr Glück und stehen schon eine ganze Weile an. Sie haben zwar noch etwas Zeit, sagten sie.

Medizin habe sie aber „schon immer interessiert“, erzählte Milena.  Dass die Aufnahme nicht ganz einfach ist, sieht sie locker. 

Ähnlich gelassen sind Magdalena (18) und Johanna (19). Bevor sie sich mit Studium oder Beruf beschäftigen, wollen sie erst einmal in die USA als Au-Pair. Wohin genau ist ihnen egal, „Hauptsache weg“, scherzte Magdalena. 

Auch Würmer gehören dazu
Auch vor dem Stand des Tiergartens Schönbrunn wuselte es. Dort erzählte Tierpflegerin Sonja S., warum der Beruf nicht ganz so einfach ist.

„Viele glauben, man streichelt nur Tiere“, sagte sie. Dabei gehe der Job in die Knochen: Ungemütlicheres, wie Stallarbeit, gehöre dazu.

Wer Tierpfleger werden will, muss auch das Futter kennen
Wer Tierpfleger werden will, muss auch das Futter kennen(Bild: Eva Manhart)

Einige Interessierte hörten gespannt zu, wobei so mancher eher der Stand selbst beeindruckte. Zu sehen gab es nämlich Tierfutter – lebendes. Die Besucher durften kleine Würmer selbst in der Hand halten. Denn auch das sei Teil des Jobs, erklärte die Expertin. 

Besonders eindrucksvoll präsentiert sich der Stand der Technischen Universität (TU) Wien. Flankiert von zwei Rennwägen, hatten die Vertreter der Uni besonders viel zu tun. Burschen wie Mädels interessierten sich für Architektur, Maschinenbau, technische Mathematik und Co. 

Über den Wolken
Aus dem Reden kam Flugbegleiter Philipp Z. von den Austrian Airlines den ganzen Vormittag nicht mehr heraus, lachte er. Viele Schüler wollen hoch hinaus – egal ob in der Kabine oder im Cockpit. „Das freut uns“, sagte er.

Bis Sonntag stehen die Aussteller noch für Fragen bereit. Auch diverse Workshops und Vorträge, etwa, wie man es schafft, in eine Eliteschule wie Harvard oder Oxford zu kommen, gibt es über die Tage verteilt. 

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