Nein zu Projekt

Giselbert Hoke wird Haider-Marterl nicht gestalten

Kärnten
07.02.2009 11:33
Der Kärntner Künstler Giselbert Hoke wird nun doch nicht, wie geplant, das Marterl für den tödlich verunfallten Landeshauptmann Jörg Haider an der Unfallstelle in Lambichl gestalten. Laut Medienberichten zog sich der renommierte Künstler - von ihm stammen unter anderem die Fresken in der Bahnhofshalle in Klagenfurt - von dem Projekt zurück.

"Ich habe mich mit Marterln beschäftigt", erläuteret Hoke. Im Zusammenhang mit Jörg Haider sei "dieser Gedanke aber falsch". "Heilige Landeshauptleute hat es nie gegeben", meinte der Künstler. Ein Marterl sei vielmehr eine kleine Kirche für Gebete.

Jetzt möchte Hoke von dem Projekt nichts mehr hören. "Es gibt weder einen Vertrag, noch einen Entwurf, noch ist irgendein Wort über Geld oder eine eventuelle Schenkung gesprochen worden", so der Künstler laut Medienberichten.

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