Brutale Selbstjustiz

Pädophiler in London ermordet und kastriert

Ausland
12.12.2008 17:46
Ein brutaler Fall von Selbstjustiz dürfte sich in Großbritannien ereignet haben: Ein aufgebrachter Mob soll einen 52-jährigen amtsbekannten Pädophilen in seiner Wohnwagen-Behausung im Südwesten Londons erstochen - und kastriert - haben.

Wie britische Medien berichten, wurde der Lkw-Fahrer Andrew Cunningham tot in seinem Wohnwagen, in dem er auf dem Gelände seines Arbeitgebers lebte, aufgefunden. Sein Körper wies zahlreiche Stichwunden im Kopf-, Hals- und Brustbereich auf. Laut „Timesonline"  hatte der Mann auch erhebliche Stichverletzungen im Genitalbereich. 

Nun beginnt die schwierige Suche nach den Tätern. Denn, so die Polizei, der amtsbekannte Sexualstraftäter, der 2001 ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt hatte und dafür vier Monate im Gefängnis saß, soll weitere Kinder belästigt und deshalb zahlreiche Feinde gehabt haben. Auch 2003 wurde er festgenommen, aber nicht verurteilt.

Laut „Sun“ beschuldigten die Besucher eines Pubs den Mann erst kürzlich, dass er die zweijährige Tochter der Kellnerin unsittlich berührt habe. Die Männer zogen daraufhin durch sein Viertel und skandierten lautstark: „Stirb, Pädo, stirb!“

Die Polizei ist überzeugt davon, dass mehr als eine Person, möglicherweise eine ganze Gruppe, an dem Mord beteiligt war.

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