Koivuranta, der damit seinen auch insgesamt zweiten Weltcupsieg feierte, baute damit in der Weltcup-Gesamtwertung seinen Vorsprung weiter aus: Er führt 124 Zähler vor dem norwegischen Samstag-Sieger Magnus Moan und weitere drei Punkte vor dem Deutschen Ronny Ackermann. Moan wurde am Sonntag Sechster, Ackermann Zehnter. Sehr konstant zeigte sich an diesem Wochenende auch Lamy Chappuis, der nach Rang zwei am Samstag erneut auf dem Stockerl landete.
Trotz matter Laufleistung auf Platz vier
Österreichs in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhntes Team muss dagegen weiter auf den ersten Podestplatz warten. Der bisher beste Mann, Willi Denifl, rückte diesem am Sonntag zumindest so nahe wie noch nie in seiner Karriere. Nach Rang fünf von der Schanze reichte ihm die 27. Zeit auf der 10-km-Loipe zur Verbesserung auf Platz vier.
Nach zwei sechsten Plätzen zu Saisonbeginn war dies die bisher beste Weltcup-Platzierung in der Karriere des 28-jährigen Tirolers. Denifl schob sich auch in der Gesamtwertung auf Platz 6 nach vor. Für den Rest der ÖSV-Mannschaft gab es "nur" Plätze außerhalb der Top-Ten: David Kreiner (15.), Bernhard Gruber (16.), Lukas Klapfer (19.), Christoph Bieler (23.) und der nach dem Springen zweitplatzierte David Zauner (28.) holten noch Weltcup-Punkte.
Terminproblem mit Liberec
Die Kombinierer hoffen nun, dass es für den Ausfall des Weltcups am WM-Schauplatz Liberec kommendes Wochenende noch kurzfristigen Ersatz gibt: Kombinations-Koordinator Walter Hofer setzt sich jedenfalls dafür ein, dass die "Kombis" zu den Springern an den Olympiaschauplatz 2006 nach Pragelato übersiedeln können. Noch gibt es aber von den dortigen Veranstaltern kein Grünes Licht in Sachen Loipe, am Montag will die FIS entscheiden.
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