Mi, 20. Juni 2018

Statistik

29.10.2003 14:08

Österreich spart

Herr und Frau Österreicher sparen wieder eisern und geben immer weniger Geld aus, belegt eine neue Statistik der Nationalbank. Vor allem klassische und sichere Anlageformen erfreuen sich neuer Beliebtheit. Aktien steht man eher skeptisch gegenüber.
Wie aus aus der "Gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnungder Oesterreichischen Nationalbank" hervorgeht, legen die Österreicherwieder mehr Geld auf die Seite und schrauben ihr Konsumverhaltenzurück. Sparen ist angesagt. Laut Nationalbank ist die Sparquoteseit dem Vorjahr von 7,4 auf 7,8 Prozent angestiegen.
 
Österreich sitzt auf Milliarden
Insgesamt besitzen private Haushalte in Österreichein Privatvermögen in der Höhe von 295 Milliarden Euro.Pro Kopf sind das 37.000 Euro, pro Haushalt 85.000 Euro. Ziehtman die durchschnittliche Verschuldung ab, besitzen die Österreicherrund 205 Milliarden Nettovermögen.
 
Aktienbesitz rückläufig
Ein Trend sticht dabei besonders ins Auge: Der Besitzvon Aktien wird als risikoreich eingestuft und ist rückläufig.Private Altersvorsorge, besonders dann wenn Steuervorteile winken,befindet sich hingegen auf dem Vormarsch.
 
Sparquote unter EU-Schnitt
Im Jahr 2003 wird das Geldvermögen um etwa 13bis 14 Milliarden Euro anwachsen - das ist eine Milliarde mehrals im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Obwohl die Sparquoteauf knapp unter acht Prozent angestiegen ist, liegt Österrreichimmer noch unter dem EU-Durchschnitt.
 
Kredite
Das Finanzvolumen bei den neu aufgenommenen Kreditenist von 2,1 auf 1,8 Millionen Euro zurückgegangen, da dieHaushalte aufgrund ihres Sparverhaltens weniger Finanzierungsbedarfbei Investitionen hatten.
 
Fremdwährungskredite hingegen liegen vollim Trend: 25 Prozent aller neuen Kredite wurden in Fremdwährungen,vor allem in Yen und Schweizer Franken, aufgenommen.

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