Damit ist bei dem Damen-Turnier in Kanada keine ÖTV-Spielerin mehr vertreten. Die Oberösterreicherin Sybille Bammer war bereits zwei Runden zuvor ebenfalls an Asarenka gescheitert.
Nummer 1 der Welt eliminiert
Am Donnerstagabend war der jungen Österreicherin eine Sensation gelungen: Die 17-Jährige bezwang im Achtelfinale des Bewerbs die Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic aus Serbien mit 6:2, 1:6 und 6:2.
Ob man sich beim Österreichischen Olympischen Komitee jetzt womöglich ärgert? Tamira Paszek wurde bekanntlich nicht für Olympia nominiert, weil man ihr trotz der Erfüllung aller internationalen Normen fehlende Form nachgesagt hat. Dieses Argument des ÖOC hat die 17-Jährige mit ihrem Sieg über Ivanovic nun eindrucksvoll widerlegt.
Ivanovic am absteigenden Ast
Paszek hatte bereits im Vorfeld des Spiels mit einer Sensation spekuliert. Immerhin hat sie durch einige Siege in den vergangenen Wochen ihr Tief offenbar überwunden, während Ivanovic seit dem Drittrunden-Aus in Wimbledon aus dem Tritt gekommen ist. Knieprobleme und Schmerzen im rechten Daumen taten das Ihre, um die Sensation gegen Paszek zu ermöglichen.
Jankovic bald neue Nummer 1?
Besondere Freude hat die Vorarlbergerin mit ihrem ersten Erfolg gegen Ivanovic (nach einer Niederlage in Linz 2005) auch Jelena Jankovic gemacht. Sie serbische Landsfrau von Ivanovic kann diese nun mit einem Finaleinzug in Montreal als Nummer eins der Tenniswelt ablösen.
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