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04.12.2016 - 12:44
Die "Harry Potter"-Stars
Foto: Viennareport

"Harry Potter"- Star dachte über Selbstmord nach

13.10.2016, 12:32

Die "Harry Potter"- Filme machten ihn zum Star, die Erfolgsfilme haben ihn jedoch krank gemacht. Wie Devon Murray, der mit zwölf Jahren mit der Rolle des Seamus Finnigan berühmt wurde, sprach jetzt offen darüber, seit zehn Jahren an Depressionen zu leiden. Und vor Kurzem habe er sogar darüber nachgedacht, sich das Leben zu nehmen.

Der "Harry Potter"- Star hat nun in einem Radiointerview offen über seine Depressionen gesprochen. Murray wurde im Alter von zwölf Jahren berühmt, als er die Rolle des Seamus Finnigan, der gemeinsam mit Harry Potter, Ron und Hermine in Gryffindor wohnte, übernahm. Nun hat der heute 27- Jährige auf RTÉ 2fm verraten, dass er im April sogar einen Selbstmord in Erwägung gezogen hatte: "Mein Selbstbewusstsein und alles war am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine Freunde hätten mich alle unterstützt, aber ich habe sie weggestoßen. Ich wollte nicht, dass sie mich so sehen. Ich war völlig am Ende."

Devon Murray bei der Premiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1"
Foto: Viennareport

Die Selbstmordgedanken hätten ihn jedoch aufwachen lassen, so Murray weiter: "Ich habe mich gefühlt, als würde ich meine Eltern hängen lassen und als könnte ich nichts richtig machen. Ich habe meiner Mutter geschrieben, dass mir alles so leid tut und dass ich es verbockt habe. Damit hab ich indirekt um Hilfe gebeten. Sie war am Boden zerstört und ich habe nur noch geheult." Später habe er mit seinen Eltern dann ehrlich über die Depressionen gesprochen.

Devon Murray neben Daniel Radcliffe in "Harry Potter"
Foto: Viennareport

Schuldete Ex- Agentem 230.000 Euro Honorar

Die Suizid- Gedanken des Schauspielers kamen parallel zu einem Gerichtsverfahren, dem er sich stellen musste, weil er einem früheren Agenten noch 230.000 Euro Honorar schuldete. Es wurde auch behauptet, dass der Star nach "Harry Potter und der Feuerkelch" auf gesetzeswidrige Weise versucht habe, aus seinem Vertrag herauszukommen. Dazu hat Murray jedoch nicht Stellung genommen.

Devon Murray im Jahr 2010
Foto: Viennareport

Während der Mental Health Awareness Week, die mehr Aufmerksamkeit auf psychische Erkrankungen lenken will, öffnete sich Devon auf Twitter seinen 224.000 Followern: "Ich habe zehn Jahre unter Depressionen gelitten und erst kürzlich darüber gesprochen. Das hat für mich einen großen Unterschied gemacht. Ich hatte Suizidgedanken, aber ich habe um Hilfe gebeten. Ich bin froh, wenn ich mit meiner Ehrlichkeit auch euch dazu ermutigen kann, darüber zu sprechen."

13.10.2016, 12:32
AG/dal, krone.at
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