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22.08.2017 - 12:14
Noch Zukunftsmusik in der Gnigl
Foto: Stadt Salzburg

Bildungscampus verzögert sich

21.06.2016, 15:47

In zwei Wochen hätte der Abriss des Vereinshauses in Gnigl starten sollen: Jetzt droht dem Bildungscampus Gnigl eine massive Zeitverzögerung. Weil ein Anrainer kurz vor Baustart doch noch etwas dagegen hat, muss wieder verhandelt werden. Es geht um Einsprüche, die den Verkehr an der Grazer Bundesstraße betreffen.

Neue Schule, die Sporthalle - alles ging auf die Zielgerade. Doch jetzt legt ein Nachbar sein Veto ein. "Das ist wieder einmal ein Sinnbild für die Verhinderungspolitik. Einzelinteressen blockieren, dass etwas Neues entsteht", ärgert sich SP- Clubchef und Schaden- Nachfolger Bernhard Auinger.

Der Anrainer schickte seinen Anwalt vorbei und meldet gleich mehrfachSABINE SALZMANN Bedenken an. Die Kritik betrifft großteils nicht den Campus selbst, sondern vor allem Bedenken zum Verkehrskonzept am unteren Abschnitt der Grazer Bundesstraße. Er bemängelt, dass neben den Kiss&Ride- Plätzen zu wenige Parkflächen vorhanden seien. Ein Fahrverbot soll strenger kontrolliert werden. Parkende Pendler sorgen jetzt schon für Unmut an der Straße. Das soll sich aber mit den neuen Kurzparkzonen entschärfen.

Weiterer Zeitplan ist ungewiss

Der Anrainer unterstreicht seine Verkehrsbedenken mit 300 gesammelten Unterschriften. Weiters will sich der Nachbar im Grundbuch ein Wegrecht durch den Park sichern, der ohnehin öffentlich zugänglich sein wird.

Der Wunsch nach Verkehrsberuhigung an der Rückseite des Bildungscampus (die Zufahrt erfolgt über die Minnesheimstraße) blockiert jetzt den Zeitplan. Das 26 Millionen Euro teure Modernisierungspaket umfasst die neue Schule sowie eine "Doppel- Turnhalle", die sich Sportverein und Schulbetrieb teilen, kommt vorerst in die Warteschleife. Dabei war der Abriss des Vereinshauses so geplant, dass der Schulbetrieb nicht darunter zu leiden hat. Bis zu sechs Monate könnte sich das Projekt verschieben.

21.06.2016, 15:47
Sabine Salzmann/red
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