Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
09.12.2016 - 02:08
Foto: dpa/Hans Wiedl

Testamente sind out: 85 Prozent kommen ohne aus

27.11.2014, 11:25
Fast 85 Prozent der Österreicher haben kein Testament, das sind laut Notariatskammer so viele wie noch nie. 2011 hatten noch 23 Prozent einen letzten Willen verfasst. Eine aktuelle Online-Befragung zeigt, dass Vorsorge nun für die Mehrheit die Anlage eines Sparbuchs bedeutet. Immerhin: 44 Prozent der Befragten haben zumindest einmal schon überlegt, ein Testament zu erstellen.

Unter Vorsorge verstehen 58 Prozent "ein Sparbuch anzulegen", gefolgt von Lebensversicherung (49 Prozent) und privater Pensionsvorsorge (37 Prozent). An vierter Stelle landete die Veranlagung in Aktien und Fonds (16 Prozent). Neun Prozent gaben an, über eine größere Summe an Bargeld zu verfügen. Rund 14 Prozent haben bisher überhaupt noch keine Vorsorge getroffen.

Vertrauen in gesetzliche Regelungen

Je älter, desto eher verfügten die Befragten über ein Testament. So haben mehr als 34 Prozent der Über- 60- Jährigen ihren letzten Willen verfasst. Bei den 20- bis 29- Jährigen sind es nicht einmal sieben Prozent. In der Altersgruppe 20 bis 49 Jahre ist ein Testament kein Thema. Fast 13 Prozent meinten, es gebe überhaupt keinen Grund für ein Testament. Sie vertrauen auf die gesetzlichen Regelungen.

Mit dem eigenen Tod beschäftigen "tut niemand gerne"

"Sich mit der Vermögensregelung für den Todesfall auseinanderzusetzen, heißt, sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen. Das tut niemand gerne", betonte Markus Kaspar, Pressesprecher der Notariatskammer. "Der Rückgang der Testamentserrichtungen in Österreich ist für uns Notare dennoch erstaunlich. Denn ein Testament gibt in vielen Situationen im Leben ein Gefühl von Sicherheit."

Anlass für die Verfassung eines Testaments ist für die Hälfte der Österreicher eine Erkrankung und das Erreichen eines bestimmten Alters (jeweils 47 Prozent). Der Erwerb von Haus, Wohnung oder Grundstück liegt mit 25 Prozent an dritter Stelle der Motive. Die Geburt von Kindern mit 17 Prozent auf Platz vier. Hauptgrund für die Erstellung ist bei 38 Prozent der Befragten der Wunsch, einen Streit unter den Angehörigen vermeiden zu wollen.

27.11.2014, 11:25
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum