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22.08.2017 - 00:27
Foto: Zwefo

Mysteriöser Tod eines Auswanderers in der Karibik

05.11.2012, 18:52
Wirbel um den mysteriösen Todesfall eines Auswanderers aus Niederösterreich in der Karibik: Zunächst hieß es, der 48-Jährige habe sich umgebracht, dann jedoch, dass er beim Schwimmen einen Herzinfarkt erlitten haben soll. Und es gibt auch keinen offiziellen Obduktionsbericht. Die Familie ist verzweifelt.

Der Niederöstereicher machte in der Schweiz als Brückenbauer das große Geld – bis er dort seine dominikanische Freundin kennenlernte und sie auch wenig später heiratete. "Er war ihr hörig, musste sie und ihre beiden mit in die Ehe gebrachten Kinder finanzieren. Immer wieder gab es Streit wegen Geld, sie hat ihn sogar geschlagen", so die Schwester des Verstorbenen, Gabriela M., zur "Krone". Schließlich überredete ihn die Ehefrau auch, in die Dominikanische Republik zu übersiedeln.

Der Bruder habe "im Sommer 2011 sein gesamtes Hab und Gut per Container überschiffen lassen. Im Oktober war er dann endgültig weg", so Gabriela M. weiter. Doch der Kontakt brach nie ab: Regelmäßig telefonierte und mailte der Auswanderer mit seiner Familie. "Er wollte in der neuen Heimat Higûey eine Schule bauen", so seine Schwester. Es sollte das letzte Gespräch mit ihrem Bruder sein.

Kein offizieller Obduktionsbericht

Nur neun Tage später rief die Stieftochter des Auswanderers in Österreich an. Er habe sich umgebracht, sogar ein Abschiedsbrief sei gefunden worden. Die geschockte Familie fragte energisch nach: "Plötzlich sagte sie, dass er beim Schwimmen einen Herzinfarkt erlitten habe und ertrunken sei", so Gabriela M. Nur einen Tag nach dem "Ertrinkungstod" sei der Bruder auch bereits beerdigt worden.

"Ein Freund von ihm hat uns Tage später aus der Dominikanischen Republik angerufen und gesagt, dass mein Bruder nicht ertrunken ist. Für 70 Euro, die wir schicken mussten, bekamen wir nach Monaten einen Obduktionsbericht zugeschickt – doch wie wir herausgefunden haben, ist dieser alles andere als offiziell."

05.11.2012, 18:52
Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung/red
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