Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
23.07.2017 - 07:06
Es tut uns leid, Ihr Browser ist veraltet.
Aktualisieren Sie Ihren Browser, um das Video zu sehen.
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/WIN MCNAMEE, AP, thinkstockphotos.de / Video: Ruptly, krone.tv

Putin: "Unsere Prostituierten sind die Besten"

18.01.2017, 09:52

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat sich über Medienberichte lustig gemacht, wonach die russischen Geheimdienste den künftigen US- Präsidenten Donald Trump während eines Besuchs in Moskau 2013 ausspioniert hätten. "Wissen Sie, ich kann mir kaum vorstellen, dass er aus seinem Hotel gerannt ist, um unsere Mädchen mit 'verringerter sozialer Verantwortung' zu treffen - auch wenn sie natürlich die besten der Welt sind", sagte Putin mit einem Lächeln auf den Lippen.

Bei einer Pressekonferenz in Moskau witzelte Putin am Dienstag unter anderem darüber, dass der US- Immobilienmilliardär anders als in Medienberichten nahegelegt als langjähriger Ausrichter der Miss- Universum- Wahl wohl kaum auf die Dienste russischer Prostituierter angewiesen sei . Trump sei ein Mann, "der sein ganzes Leben mit dem Organisieren von Schönheitswettbewerben zugebracht und die schönsten Frauen der Welt getroffen hat", sagte der Kremlchef.

Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/WIN MCNAMEE, AP, thinkstockphotos.de

"Ich kann mir kaum vorstellen, dass er aus seinem Hotel gerannt ist, um unsere Mädchen mit 'verringerter sozialer Verantwortung' zu treffen - auch wenn sie natürlich die besten der Welt sind", sagte der russische Staatschef. Zugleich versicherte er, dass Prostitution "ein ernst zu nehmendes, schreckliches soziales Phänomen" sei.

Foto: AP/Evan Vucci, thinkstockphotos.de

"Wussten nichts von seinen politischen Ambitionen"

Auf Nachfrage von Journalisten sagte Putin, als Trump im November 2013 die russische Hauptstadt besucht habe, sei er "in keiner Weise eine politische Figur" gewesen. "Wir wussten nicht einmal etwas von seinen politischen Ambitionen. Denkt irgendjemand, dass unsere Geheimdienste jedem amerikanischen Milliardär hinterherjagen? Natürlich nicht, das ist einfach komplett lächerlich."

Vor einer Woche hatten US- Medien, darunter die renommierte "New York Times", über - unbewiesene - brisante Informationen zu Trumps Privatleben  und seinen Finanzen berichtet, mit denen Russland ihn erpressen könnte. Das Medienportal "Buzzfeed" veröffentlichte ein 35 Seiten starkes Dossier, in dem unter anderem von Sexvideos mit Prostituierten in einem Moskauer Luxushotel 2013 die Rede ist.

Foto: APA/dpa/Marijan Murat

Putin vermutet "bewusste Falschmeldungen"

Putin vermutet, dass es sich bei den Vorwürfen gegen Trump um "bewusste Falschmeldungen" handle. "Die Menschen, die Fälschungen dieser Art anordnen, wie sie jetzt gegen den gewählten US- Präsidenten kursieren, sind schlimmer als Prostituierte, sie haben überhaupt keine moralischen Grenzen." Es sei "ein einmaliger Vorgang", dass solche Methoden gegen einen designierten US- Präsidenten angewandt würden. "Das zeigt ein bedeutendes Maß an Verfall der politischen Elite im Westen", fügte der Kremlchef hinzu. Trump selbst hatte die Berichte als "Fake News" zurückgewiesen, die eine "totale politische Hexenjagd" darstellten.

Verhalf Putin Trump zum Wahlsieg?
Foto: thinkstockphotos.de, AFP/NICHOLAS KAMM, AFP/NICHOLAS KAMM

Sexgeschichten machen Politikern häufig Probleme

Immer wieder haben sich Politiker mit Sexgeschichten und außerehelichen Beziehungen Probleme eingehandelt. 1998 etwa kostete den früheren US- Präsidenten Bill Clinton das Bekanntwerden seiner Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky im Oval Office beinahe das Amt. Erst durch einen öffentlichen Kniefall konnte er eine Amtsenthebung abwenden, nachdem er zunächst bestritten hatte, eine "sexuelle Beziehung" mit der jungen Frau gehabt zu haben. Jahre später räumte er ein, er hätte früher mit der Wahrheit herausrücken sollen.

Monica Lewinsky
Foto: AFP/DoD

Italiens Ex- Premier Silvio Berlusconi steht im Zusammenhang mit der sogenannten Ruby- Affäre seit Jahren immer wieder vor Gericht. Dabei geht es um die Marokkanerin Karima al- Mahroug alias Ruby, mit der Berlusconi Sex gegen Bezahlung gehabt haben soll, als sie noch minderjährig war. Später soll er zudem sein Amt als Regierungschef missbraucht haben, um die junge Frau aus dem Polizeigewahrsam freizubekommen.

Silvio Berlusconi und Karima al-Mahroug alias Ruby
Foto: AFP/Filippo Monteforte, AFP/Giuseppe Aresu

Wohl eines der prominentesten "Opfer" seiner außerehelichen Eskapaden war der Brite John Profumo, der 1963 wegen seiner Beziehung zum Callgirl Christine Keeler als britischer Kriegsminister zurücktreten musste. Der Grund: Das ehemalige Model unterhielt während seiner Affäre mit Profumo gleichzeitig eine Beziehung zum sowjetischen Marineattaché und Agenten Jewgenij Iwanow.

Christine Keeler
Foto: AFP/Central Press

Redakteurin
Michaela Braune
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum