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27.04.2017 - 13:56
Trümmerteile und Gegenstände aus dem abgestürzten Passagierflugzeug
Foto: ASSOCIATED PRESS

EgyptAir: Sprengstoffspuren an Leichen entdeckt

15.12.2016, 17:18

Ist das nun der endgültige Beweis dafür, dass es ein Terroranschlag war? Knapp sieben Monate nach dem Absturz einer EgyptAir- Maschine im Mittelmeer haben Ermittler Sprengstoffspuren an den menschlichen Überresten der Passagiere entdeckt. Das teilte am Donnerstag die ägyptisch geführte Untersuchungskommission mit.

Nach dem Fund der Sprengstoffspuren hätten die Ermittler den Fall nun an die Staatsanwaltschaft übergeben, so das Luftfahrtministerium. Die Staatsanwaltschaft ist zuständig, sobald der Verdacht besteht, dass es sich bei dem Absturz um keinen Unfall handelte.

Der über dem Mittelmeer abgestürzte Airbus auf einem Archivbild
Foto: Associated Press

Große Hitze und Rauch

Die ägyptischen Behörden haben nach anfänglichem Verdacht seither einen terroristischen Hintergrund des Absturzes ausgeschlossen, auch wenn erste Auswertungen der Stimmrekorder ergaben, dass sich in einer der Toiletten und im Bereich der Bordelektronik Feuer ausgebreitet hatte. Auch die Untersuchung von Wrackteilen deutete darauf hin, dass der vordere Teil des Flugzeugs großer Hitze und dichtem Rauch ausgesetzt war.

Der Airbus A320 war am 19. Mai mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Alle Menschen an Bord starben. Sollte sich nun herausstellen, dass Flug MS804 Ziel eines Anschlags war, stellt sich die Frage, wann und wo der Sprengsatz an Bord gelangte. Die Maschine startete vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle, auf dem die Sicherheitskontrollen nach mehreren islamistischen Anschlägen in der französischen Hauptstadt verschärft worden waren.

Bombe schon in Afrika an Bord geschmuggelt?

Möglicherweise wurde die Bombe aber auch vor der Ankunft des EgyptAir- Airbus in Paris an Bord geschmuggelt. Laut Angaben der Internetseite FlightRadar24, die den Weg der Flugzeuge live mitverfolgt, flog die Maschine in den zwei Tagen davor nach Ägypten, Tunesien und Eritrea.

Redaktion
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