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21.09.2017 - 21:45
Foto: AP, Social Network Westeros, krone.at-Grafik

"Game of Thrones": Wer stirbt als Nächstes?

29.08.2017, 08:27

Seit 2011 zieht "Game of Thrones" die Serienfans weltweit in seinen Bann. Und nicht nur eingefleischte Liebhaber des Fantasy- Kults wissen: In "GoT" wird nicht nur viel geliebt, sondern auch schnell gestorben! Wie schnell das gehen kann, hat jetzt ein ungarischer Physiker herausgefunden. Er hat einen Algorithmus erstellt, mit dem er erstaunlich präzise vorrausberechnen kann, wen es als Nächstes erwischt. Achtung, Spoiler!!!

Milan Janosov studiert und forscht an der Central European University in Budapest und ist eingefleischter "Game of Thrones"- Fan. Diverse Serien- Tode musste er also schon verschmerzen - was bleibenden Eindruck auf ihn hinterließ. Der Physiker machte seine Lieblingsserie zum Studienobjekt.

Daenerys Targaryen und Jon Snow
Foto: AP

Sein Projekt, welches er selbst liebevoll das "Social Network von Westeros" nennt, enthält 3000 soziale Beziehungen von 400 "Game of Thrones"- Figuren. Dafür analysierte Janosov sämtliche (!) Dialoge der ersten sechs "GoT"- Staffeln. Denn sein Algorithmus basiert auf gesellschaftlicher Stellung und Freundschaft als Schlüssel für die Wichtigkeit einer Figur. Der Wissenschaftler leitete aus seinen Beobachtungen sieben Merkmale her, die maßgeblich für die soziale Interaktion einer Figur und deren Stellung in der Serie sind.

Das "Social Network von Westeros"
Foto: Milan Janosov

Spoiler- Warnung: Falls Sie nicht wissen wollen, wer laut Janosovs Programm stirbt, sollten Sie jetzt nicht weiterlesen!

Von den 400 Figuren blieben schließlich 94 übrig, deren Rolle in der Serie groß genug ist, um ausschlaggebend zu sein. Davon waren zum Ende der Staffel sechs bereits 61 gestorben. Janosovs Programm berechnete nun, welche gemeinsamen Merkmale sozialer Interaktion die 61 Toten hatten. Und spuckte aus, welche noch lebenden Figuren ebenfalls solche Merkmale aufweisen. Je höher die Gemeinsamkeiten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass bestimmte Charaktere sterben.

Seine Ergebnisse veröffentlichte Janosov allerdings am 8. Juli 2017, also vor dem Start der siebenten Staffel. In deren Verlauf mussten wir uns von einigen weiteren Charakteren verabschieden. Übrig bleiben nun noch 25 Filmfiguren.

Die Top Drei der "Game of Thrones"- Todesliste

Am wahrscheinlichsten erwischt es laut dem Programm zunächst Tyene Sand, die in den Staffeln fünf, sechs und sieben auftauchte. Ihr Tod sei laut Algorithmus zu 95 Prozent wahrscheinlich. Janosov sollte recht behalten: In der Folge "Die Gerechtigkeit der Königin" der aktuellen Staffel wird Tyene von Cersei Lennister vergiftet und zum Sterben zurückgelassen.

Tyene Sand
Foto: HBO

Die nächste Figur auf der Liste dürfte die Fans besonders schockieren: Daenerys Targaryen alias Emilia Clarke, die Mutter der Drachen, soll das Zeitliche segnen. Ihre Todeswahrscheinlichkeit liegt bei 91 Prozent - und bis jetzt hat sich Janosovs Programm noch nie geirrt ... Allerdings hat Daenerys zumindest Staffel sieben derweil überlebt. Was in Staffel acht passiert, wird sich zeigen. 

Daenerys Targaryen
Foto: Viennareport

Die Nummer drei auf der Todesliste sind hingegen zwei Nebencharakter. Grey Worm, gespielt von Jacob Anderson, ist Kommandant der Unbefleckten und soll zu 90 Prozent sterben. Mit der selben Wahrscheinlichkeit erwischt es Robin Arryn, Stiefsohn von Petyr Baelish. Dessen Todeswahrscheinlichkeit wurde auf der Liste zwar nicht allzu hoch eingestuft, wie österreichische Hardcore- Fans aber bereits wissen, wurde er von der Serienrealität bereits eingeholt.

Grey Worm
Foto: HBO
Robin Arryn
Foto: HBO

25 "GoT"- Stars kann es noch treffen

Damit bleiben 25 potenzielle Todesnachfolger über. Jon Snow, Cersei Lannister oder auch Sansa Stark haben ganz gute Chancen, auch weiterhin zu überleben - allerdings hatte die auch "Littlefinger" ...

Foto: Milan Janosov
Foto: Milan Janosov
Foto: Milan Janosov
Foto: Milan Janosov
Foto: Milan Janosov
Foto: Milan Janosov

Die komplette Liste sowie die Erläuterungen zu Janosovs Programm wurden auf der Website der Universität  veröffentlicht.

Redakteurin
Michaela Braune
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