Raucher waren im Vergleich zu Nichtrauchern um 44 Prozent weniger gefährdet, bei Ex- Rauchern betrug der Schutzeffekt immerhin noch 22 Prozent. Entscheidend war allerdings nicht die Stärke des Tabakkonsums, sondern vielmehr dessen Dauer.
Wer mindestens 40 Jahre rauchte, war um 46 Prozent weniger gefährdet als ein Abstinenzler. Bei einer Konsumdauer von 30 bis 39 Jahren lag das Risiko um 35 Prozent geringer, und wer weniger als zehn Jahre rauchte, hatte noch eine um acht Prozent niedrigere Wahrscheinlichkeit.
Die Forscher betonen aber im Fachblatt "Neurology", dass Tabakgebrauch den Verlauf einer ausgebrochenen Parkinson- Krankheit nicht bremse. Auch vom Rauchen zur Vorbeugung gegen Parkinson raten sie angesichts der vielfältigen Gesundheitsgefahren unbedingt ab.