Laut Anklage hat Hiddink das niederländische Finanzamt in den Jahren 2002 und 2003 um Steuern in Höhe von 1,3 Millionen Euro betrogen. Er trainierte damals den niederländischen Fußballmeister PSV Eindhoven, nahm jedoch zum Schein einen Wohnsitz in Belgien, um von den dort vergleichsweise niedrigen Steuersätzen zu profitieren.
Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Monate ohne Bewährung beantragt. Das Gericht verfügte jedoch eine mildere Strafe, weil Hiddink zunächst wirklich die Absicht gehabt habe, in Belgien zu wohnen und außerdem dort auch Steuern entrichtete. Zu berücksichtigen sei auch, dass Hiddink wegen dieser Sache öffentlicher Verleumdung ausgesetzt gewesen sei.
Hiddink brachte die südkoreanische Nationalmannschaft ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2002 und qualifizierte sich mit dem australischen Team für die WM im vergangenen Jahr in Deutschland. Im Achtelfinale schied Australien gegen den späteren Weltmeister Italien aus.
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