Bei Minusgraden

Nacktprotest gegen Eishockey-WM in Weißrussland

Sport
01.02.2012 16:23
Der Sitz des Eishockey-Weltverbandes in Zürich ist am Mittwoch trotz Minusgraden von barbusigen Frauen der ukrainischen Feministinnen-Bewegung FEMEN ins Visier genommen worden. Die Aktivistinnen demonstrierten gegen Weißrussland als WM-Veranstalter von 2014.

Einige Demonstrantinnen waren vor ein paar Wochen vom weißrussischen Geheimdienst wegen Kritik am Regime vorübergehend verschleppt und misshandelt worden. Nach Ansicht von FEMEN soll Weißrussland die Organisation der WM 2014 wieder entzogen werden, andernfalls unterstütze der Weltverband Diktaturen.

Auch in der Ukraine verhaftet
Zuletzt hatten die Damen von FEMEN vor der Auslosung zur Fußball-EM 2012 für Aufsehen gesorgt, als sie vor dem Olympiastadion in Kiew gegen Prostitution und Frauenhandel in der Ukraine protestierten. Allerdings fiel der Protest ausgesprochen bescheiden aus: Nur vier Frauen waren erschienen und wurden von einem enormen Medienaufgebot begleitet. Die Protestlerinnen wurden von der Miliz festgenommen und ins Gefängnis gebracht und zu geringen Geldstrafen verurteilt.

Die Organisation wurde 2007 von Anna Hutsol gegründet und macht seit Jahren mit Nacktprotesten auf die Lage der Frauen aufmerksam.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
01.02.2012 16:23
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung