"Ich freue mich schon, aber ich habe ein bisserl Sorgen, ich hoffe, dass es nicht schlimmer wird", meinte Marach, der in den Katakomben des Arthur- Ashe- Stadions mit dickem Schulterverband und darunter aufgelegtem Eis Auskunft über seinen körperlichen Zustand gab. "Es ist sicherlich nicht das Gescheiteste, dass ich jetzt spiele. Aber es war eine lösbare Aufgabe", meinte der Steirer.
Für den Davis Cup kommende Woche in Israel (16. bis 19. September) hatte er Gilbert Schaller absagen müssen, und auch beim letzten Grand- Slam- Turnier des Jahres spielt er wohl nur, weil es eben ein Major ist und auch die Auslosung gut ist. "Die Schulter hat extrem wehgetan beim Service, aber irgendwie haben wir das noch rübergebracht. Fürs nächste Match wird es schwer, aber wir werden alles probieren", versprach Marach, der mit seinem Partner nun entweder auf Robert Lindstedt/Horia Tecau (SWE/ROM- 13) oder das argentinische Duo Eduardo Schwank/Horacio Zeballos (ARG) trifft.
"Beide sind sehr gute Teams. Lindstedt/Tecau sind das für mich derzeit zweitbeste Team auf der Tour, weil die haben gut gespielt. Die haben in New Haven gute Gegner geschlagen und waren auch im Wimbledon- Finale." In diesem waren Lindstedt/Tecau ja Jürgen Melzer/Philipp Petzschner unterlegen, danach feierte das Duo aber auch zwei Turniersieg in Baastad und kurz vor New York in New Haven.
Trotz aller schlechten Vorzeichen geht es für Marach voraussichtlich schon Dienstag um die Egalisierung seines bisher größten Major- Erfolgs. Bisher stand er erst einmal, 2009 bei den Australian Open, in einem Major- Halbfinale. "Es wäre super, wenn wir noch eine Runde gewinnen. Dafür, wie ich bedient bin, ist es eh jetzt schon super", sagte er nach seinem dritten Sieg.