Aussichtslos

Blizzard: Kampf gegen Raubkopierer nicht zu gewinnen

Spiele
28.05.2010 12:05
Frank Pearce, Mitbegründer der Spieleschmiede Blizzard ("Diablo", "Starcraft", "World of Warcraft"), hat jetzt ausgesprochen, was viele Gamer ohnehin schon lange wussten. Gegenüber der US-Website "Videogamer" räumte er ein, dass das Wettrennen mit den Raubkopierern um einen Kopierschutz nicht zu gewinnen sei. Entwickler sollten sich stattdessen lieber um "coole Features" bemühen.

Der Einsatz neuer DRM-Kopierschutzmechanismen, die beispielsweise wie bei Ubisoft eine konstante Internetverbindung zum Spielen voraussetzen, sei ein Kampf auf verlorenem Posten, so Pearce, da die Community immer größer sein werde als das Entwicklerteam – und es somit auch immer jemanden gebe, der die technischen Hürden überwinden wolle, auch wenn es nur aus Neugier sei.

Statt sich also um immer ausgeklügeltere Kopierschutzmechanismen zu bemühen, sollten sich Entwickler lieber um "coole Features" kümmern und Spielern so einen Kaufanreiz bieten. Als bestes Mittel im Kampf gegen Raubkopien sieht Pearce eine Plattform wie das hauseigene Battle.net, auf der Gamer spielen wollen, weil dort auch ihre Freunde und eine riesige Community sind.

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