Bei einer Filmpremiere in Los Angeles hat Demi Moore (63) sich an ein sehr persönliches Ritual aus ihrer Ehe mit Bruce Willis (70) erinnert – eine liebevolle Gewohnheit, die heute, angesichts von Willis’ erschütternder Demenzerkrankung, tief bewegt.
Während eines Gesprächs bei der Vorführung des Films „Song Sung Blue“ erinnerte sich die Schauspielerin daran, wie Willis einst jede Woche seinen ganz eigenen Feiertag für sie beide hatte: den „Neil-Diamond-Tag“. An diesen Tagen, die er auswählte, dröhnte dann nur die Musik des Sängers von morgens bis abends durch das Haus. „Was ist heute los?“, habe sie ihn dann immer gefragt. Seine Antwort sei stets dieselbe gewesen: „Es ist Neil-Diamond-Tag.“ Ein Ritual, das er über Jahre hinweg pflegte – aus purer Lebensfreude.
Spürbare Wehmut
Moore erzählt diese Geschichte heute mit einem Lächeln, aber auch mit spürbarer Wehmut. Denn der Mann, der einst voller Energie Musik aufdrehte, kämpft inzwischen mit frontotemporaler Demenz – einer Erkrankung, die Persönlichkeit, Sprache und Erinnerung gnadenlos angreift. Umso wertvoller werden solche Momentaufnahmen aus einem früheren Leben.
Tiefe Verbindung bis heute
Trotz ihrer Trennung im Jahr 2000 ist die Verbindung zwischen Demi Moore und Bruce Willis nie abgerissen. Sie haben nicht nur drei Töchter, sondern auch eine tiefe, familiäre Nähe. Moore steht Willis und seiner heutigen Ehefrau Emma Heming Willis (47) in dieser schweren Zeit zur Seite – als Teil eines „Stammes“, wie Willis es einst selbst nannte.
Die Erinnerung an den „Neil-Diamond-Tag“ ist mehr als eine Anekdote. Sie ist ein stilles Zeugnis von Liebe, Verbundenheit und dem Menschen hinter dem Hollywoodstar. Und sie zeigt, wie kostbar gemeinsame Rituale sind – besonders dann, wenn die Krankheit vieles andere nimmt.
Action-Star erhielt Diagnose 2022
Der Action-Star war 67 Jahre alt, als er im November 2022 eine Diagnose von frontotemporaler Demenz (FTD), einer schnell fortschreitenden Form von Demenz, erhielt.
Bruce Willis wohnt nicht mehr bei seiner Familie, sondern in einem speziellen, ebenerdigen „zweiten Haus“ in der Nähe, um seiner Erkrankung gerecht zu werden. Ehefrau Heming Willis traf diese schmerzhafte Entscheidung für ihre Töchter Mabel (13) und Evelyn (11). „Es war eine der härtesten Entscheidungen meines Lebens“, gestand sie. „Aber Bruce hätte gewollt, dass unsere Mädchen in einem Umfeld aufwachsen, das für sie gemacht ist – nicht für seine Krankheit.“
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