Mo, 18. Dezember 2017

23-Jährige angeklagt

21.11.2017 15:07

Bestellte Waren nie bezahlt

Sie hat keinen Job und kein Geld - auf Schuhe und schicke Kleidungsstücke wollte eine junge Burgenländerin trotzdem nicht verzichten. Kurzerhand bestellte sie über das Internet Waren im Wert von 3600 Euro, natürlich ohne die gelieferten Pakete je zu bezahlen.

Noch nie im Leben gearbeitet hat jene Burgenländerin, die sich am Dienstag in Eisenstadt wegen Betrug und Verleumdung vor Gericht verantworten musste. Die Mindestsicherungsbezieherin bestellte im Internet bei etlichen Plattformen diverse Waren - Lebensmittel, Kleidung, Computer. Dabei benutzte sie zehn verschiedene Namen, ließ sich die Pakete aber immer an ihre Wohnadresse liefern. So dauerte es nicht lange, bis der Betrug aufflog. Bei der Einvernahme durch die Polizei beschuldigte die 23-Jährige dann auch noch eine Freundin, mit der sie sich heftig gestritten hatte.

Vor Richterin Karin Lückl zeigte sich die Angeklagte geständig. "Was haben Sie sich dabei gedacht?", wollte die erfahrene Juristin wissen. "Überhaupt nichts, ich war einfach fertig, hatte Stress mit meinem Ex und psychische Probleme", so die Frau kleinlaut. Das Urteil - ein halbes Jahr bedingt - ist nicht rechtskräftig.

Kronen Zeitung

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