Di, 17. Oktober 2017

Warnung

13.10.2017 16:43

„Frisierte“ E-Bikes sorgen für Unfälle

Spaß ohne Grenzen oder Schussfahrt in die Gesetzlosigkeit: Immer öfter werden E-Bikes von den Besitzern in Österreich "frisiert". Mit einem Set aus dem Internet lassen sich problemlos die Geschwindigkeitslimits aushebeln. Experten warnen: Strafen und Unfälle drohen!

Höchstens 600 Watt Leistung und Motorunterstützung bis maximal 25 km/h: Das sind die Voraussetzungen, dass ein E-Bike als normales Fahrrad gilt. Stärkere oder schnellere E-Bikes sind je nach Höchstgeschwindigkeit Mopeds oder sogar Motorrädern gleichgestellt und benötigen eine Nummerntafel beziehungsweise Versicherungsschutz. Ein spezielles Tuning halbiert ab einer Geschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde die auf dem Display angezeigte Geschwindigkeit. Somit schaltet die Motorunterstützung nicht bei 25 km/h ab, sondern erst bei Tempo 50.

Doch Vorsicht: 2016 verunglückten österreichweit 3700 Personen mit dem E-Bike so schwer, dass sie ins Spital mussten. Der Anteil an stationären Fällen war bei E-Bike-Unfällen mit 46 Prozent höher als mit normalen Rädern (31%).

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